Swedish Erotica - Same

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1989

Label
Virgin Records

Besetzung
Gesang: Matts Leven
Gitarre: Magnus Axx
Gitarre: Morgan Le Fay
Bass: Johnny D´Fox
Schlagzeug B.C.Strike

Tracklist
1.Rock ´n Roll City
2.Love on the Line
3.We´re wild, younfg and Free
4.Hollywoods Dreams
5.Love Hunger
6.Love me odr leave me
7.Downtown
8.She drives me Crazy
9.Loaded Gun
10. Rip it Off

Datum: 10.06.2004 - Autor Jörg
Kenntnis von dieser Scheibe habe ich auch wieder mal nur dadurch, das ich meine Nase in jede Wühlkiste der Schallplatten-Läden des Ruhrgebiets gesteckt hatte. So stieß ich eines Tages in einem Elektronikmarkt auf Swedish Erotica, die ich mir nur aufgrund des netten Preises von 0,99 Pfennig eintüten lassen habe. Schönes Gatefold-Cover im schicken Weis, machte auch optisch was her. Die Nadel erst mal bei Opener aufgesetzt und „Rock´n roll City“ röhrt gut aus den Boxen, leicht angerauter Hardrock mit Schlagseite zum Glam-/Sleaze-Rock. Sänger Matts Leven dürfte wohl der Bekannteste der „Erotischen Schweden“ sein, den er schaffte es ja immerhin genauso viele Malmsteen-Scheiben wie Joe Lynn Turner einzusingen (eine Studio, und eine Live-Scheibe). Der nächste Smasher ist der Video-Song „We´re Wild, Younf and Free“, welcher so eine richtiger kleiner Hit ist, der sich fies im Ohr festsetzt. „Hollywodd Dreams“ ist eine herrliche Ballade, wie sie zu der Zeit üblich war, also rühriger Anfang mit Akustik-Gitarre und dann nach dem Ende hin, wird wes etwas bombastischer. Eine paar Füller haben sich zwar auf das Album geschlichen, wie etwa „Love Hunger“, aber das kann man verschmerzen.

Was mir dann doch ein wenig Kopfschmerzen bereitet, ist die Tatsache, das „Swedish Erotica“ so gut wie gar nicht auf CD zu finden ist. Das Ding ist so was von selten, das ich es noch nicht mal auf meine Streifzügen bei eaby gefunden habe. Echt, Schade, den auch noch nach etlichen Jahren, rockt die Scheibe gut ab. Zur Zeit zwar nur im Tapedeck, aber immer noch besser als gar nichts.

Sammler und Jäger die noch nicht das Vergnügen hatten, dürften mit dem Debüt von Swedish Erotica ein neues „Opfer“ gefunden haben, den hier wartet eine knackige Scheibe auf alle Hardrock-Fans. Worüber ich mal wieder echt nur noch den Kopf schütteln kann, sie die wahrlich beknackten Pseudonyme die sich manche Musiker ausdenken. Ist B.C. Strike oder Johnny D´Fox ja fast schon normal, in der Glamrockszene, so schießt Gitarrist Morgan Le Fay hier echt den Vogel ab. Aber das nur mal am Rande, weil so was in mir manchmal, den ein oder anderen Lachanfall auslöst. Das soll aber nicht über die Qualität der Scheibe aussagen, den die ist bis auf 1 oder 2 Füller zu empfehlen.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS