Susie Hatton - Body and Soul

6.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1991

Besetzung
Gesang: Susie Hatton
Gitarre, Keyboard: Pat Schunk
Bass: Jon Pierce, Sean Engelsby
Schlagzeug: Jeff Schunk
Snytheziser: Mark Konrad
Akustick-Gitarre, Harmonica: Bret Michaels

Tracklist
1. Blue Monday 3:16
2. Feed My Fire 3:46
3. Body and Soul 4:22
4. The Hotter it Gets 3:17
5. Runaway 3:55
6. Believe in Me 4:05
7. Wait Until the Night 3:51
8. Brown Sugar 2:59
9. You Still Got Me 3:41
10. When Love Comes Knockin' 4:51


Datum: 27.04.2005 - Autor Jörg
Die mehr als hübsche Dame Susie Hatton ist nur an ihren Plattenvertrag gekommen, da sie sich mit einem gewissen Bret Michaels, seines Zeichens Sänger von Poison, durch die Kissen wühlte. Daraus resultierte eben dieses Album, welches mittlerweile doch ein wenig schwieriger aufzutreiben zu sein sollte. Aber lohnt es sich auch? Es geht, würde ich sagen.

Als 1991 der Clip zum Song „Blue Monday“ bei Headbangers Ball über die Mattscheibe flimmerte, war ich platt. Nicht vom Song her, der Sound pendelt irgendwo zwischen Vixen und Foreigner, aber die Frau sah einfach nur Hammer aus. Was für eine Frau, aber auch der Song ging ins Ohr. „Blue Monday“ eröffnet das Album flott, aber eben nicht wirklich hart. Hört man genauer hin, dann würde ich sagen, das singen ist nicht wirklich die starke Seite von Susie Hatton, aber sie hatte wohl gute Songwriter. Auch ein „Feed my Fire“ rockt gut, mit tollen Solo in der Mitte. Der Titelsong ist ein warmer und herziger Song, schöne Ballade fürs das Liebesspiel. Ist die Optik mal außen vor, so kann Susie Hatton´s Scheibe einem nicht so hundert Prozent überzeugen. Klar, sind hier nette Nummern (hust, räusper) zu finden, aber meist sind die Songs nur Mittelmass.

Weiter hinten, auf dem Album findet man noch eine Coverversion vom Rolling Stones-Klassiker „Brown Sugar“ der aber schon mal knackiger von Thunder rübergebracht wurde.

„The Hotter it gets“ kommt funkig aus den Lautsprechern, und lockert das Album gut auf. Leider findet man aber auch einiges Lückenfüller auf „Body&Soul“. Ich weis nicht wie es zur Zeit aussieht, aber vor ein paar Jahren musste man für die CD bei diversen Internet-Börsen noch gut was hinblättern, die Preise ist die CD sicher nicht wert. Aber als lockeren Nebenbeikauf reicht es wohl. Zur Not hat man ja noch ein paar nette Bilder im Booklet von Susie Hatton. Ach, Mrs. Hatton ist in den USA eher dadurch bekannt, das sie in irgendeiner Daily-Soap mitspielt, oder mitgespielt hatte. Typischer Fall von: Kann man zuhause in der Sammlung haben, ist aber kein Muss!







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