Survivor - Too hot to Sleep

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1988

Label
ScottiBros/CBS

Besetzung
Vocals: Jimi Jamison
Guitars: Frankie Sullivan
Keyboards: Jim Petrik

Additional Musicians:
Bass: Bill Syniar
Drums: Mickey Curry

Tracklist
01 . She's a Star
02 . Desperate Dreams
03 . Too Hot to Sleep
04 . Didn't Know It Was Love
05 . Rhythm of the City
06 . Here Comes Desire
07 . Across the Miles
08 . Tell Me I'm the One
09 . Can't Give It Up
10 . Burning Bridges

Datum: 12.04.2006 - Autor Vince
Es gibt Alben da stecken immer sehr viele Erinnerungen drin, bei mir trifft das auf “Survivor“ – „Too Hot to Sleep“ zu. Es war 1988 und ein Rummelmarkt in unserem Dorf, da man damals noch etwas knapp bei Kasse war, habe ich mir mit unserem Mitarbeiter „Rene“ den Kauf dieser CD geteilt. Als „Rocky“ Fan war diese Band natürlich Pflicht für mich, „Eye of the Tiger“ und „Burning Heart“ galten als meine Lieblings Lieder in den 80er und die Erinnerungen gehen sogar noch soweit das ich mich an Boxkämpfe zwischen meinem Cousin und mir erinnere, wir hatten sogar richtige Boxhandschuhe. Nun aber zur Musik, dem wichtigstem Faktor hier. Zur Feier des „Survivor“ Comebacks in diesem Monat, nehme ich mir eben genau „Too Hot to Sleep“ vor, welches das bis Dato letzte Studio Album der Band darstellt. Die Platte ging bei Medien und Fans nicht unter, „Survivor“ waren mit „Too Hot to Sleep“ sogar im Deutschen TV zu sehen, eine Sache die ich mir im öden Fernsehen natürlich nicht habe entgehen lassen. Ich besitze so ziemlich jedes Album von „Survivior“ aber „Didn’t know it was Love“ hat mir immer schon am besten gefallen und zwar als Gesamtwerk. Bei den anderen Scheiben gab es zwar immer mal einen Mega Hit aber so aufs Ganze gesehen gab es immer zu viele Füller und das ist eben hier nicht der Fall. „Desperate Dreams“, „Didn’t know it was Love“, „Too Hot to Sleep“ sind alles verflucht geile Rock Killer, die zwar nie so einen Erfolg landen konnten wie etwa “Burning Heart” aber für mich unvergessene Klassiker darstellen. Ich liebe dieses Album heute wie damals, ein Juwel, ein Diamant, einfach ein unglaublich starkes Rock Album. Was mir auch sehr gut gefällt ist dass die Keyboards eher dezent sind, auf früheren Platten war mir das oft zu viel, hier stimmt einfach die Balance. Mit „Across the Miles“ ist auch eine obligate AOR Schnulze dabei, nett nett nett, aber die Rocker sind um einiges besser, „Tell me Im the One“, „Burning Bridges“ einfach nur geil. Schön das „Survivor“ zurück im Geschäft sind, wer würde sich nicht über eine Tour freuen?





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