Survivor - Reach

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Frontiers Rec.

Besetzung
Gesang: Jimi Jaimison
Gitarre: Frankie Sullivan
Keyboard: Chris Growe
Bass: Bary Dunaway
Schlagzeug: Marc Droubay

Tracklist
1.Reach
2.Fire makes Steel
3.Nevertheless
4.Seconds Away
5.One More Chance
6.Gimmie the Word
7.The Rhytm of your Heart
8.I don´t
9.Half of my Heart
10.Talkin´bout Love
11.Don´t give Up
12.Home

Datum: 12.04.2006 - Autor Jörg
VÖ: 21.04.06

Ein weiteres Comeback Comeback einer der großen 80ger-AOr-Bands. Und auch wieder bei den italienischen AOR/Melodikrock-Spezialisten Frontiers Rec, die haben sich ja mittlerweile alle ehemaligen Größen aus diesem Genre unter den Nagel gerissen. Die Rückkehr von Survivor wurde von den Fans sehnsüchtig erwartet und von mir sehr kritisch unter die Lupe genommen. So bin ich doch großer Jim Peterik-Fan (der ja nicht dabei ist) und dann war das Comeback aus meiner persönlichen Sicht ja eher ein Fiasko. Also war Vorsicht geboten, was „Reach“ anbelangt. Allerdings war ich nie ein so großer Survivor-Supporter wie es zum Beispiel bei Journey der Fall war. Lange Red, großer Unsinn, alles halb so wild gewesen. Denn das Survivor-Album „Reach“ ist fantastisch gelungen und kann sich mit den Klassikern der Band messen und braucht sich auch nicht vor den superben Releasen ihrer Ex-Songwriters Jim Peterik zu verstecken.

Egal was man von Survivor gewohnt war, findet man auf der neuen Scheibe wieder. Also erstklassige Hooklines, klasse Ohrwürmer und herrlich schöne Balladen. Ein Jimi Jaimison geleitet mit seiner, immer noch fantastischen Stimme, durch Songs wie „Fire makes Steel“, „Talkin´ bout Love“ oder die leckere Eröffnungsnummer „Reach“. Gitarrist Frankie Sullivan hat sich hier einige edle Nummern, mit Riffs vom Feinsten für das Comeback einfallen lassen. Die Band steht wie eine Eins und man kann es kaum glauben das es hier mit einer Gruppe zu tun hat, deren letzter Longplayer 17 Jahre zurück liegt. Frisch und unverbraucht rocken Survivor sich durch Song für Song. Die Lieder zaubern dir mit einem Male ein Lächeln aufs Gesicht. Man braucht keine große Anlaufphase um einen Song wie z.B. „Nevertheless“ zu lieben. Da haben die alten Meister auf ihre alten Stärken gesetzt und den Nerv der Melodik/AOR-Liebhaber getroffen, bzw. sie werden ihn treffen.

Die alte Truppe wurde durch einen Neuzugang am Bass, aufgestockt. Barry Dunaway zupfte schon den Tieftöner für so Hochkarätige Acts wie Dokken oder Yngwie Malmsteen.

Survivor lassen nach dem Genuss von „Reach“ keine Fragen mehr offen. Doch eine vielleicht: Wann werden wir die Band wieder auf der Bühne erleben?







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