Supershit 666 - Same

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1999

Label
Infernal Records

Besetzung
Ginger – Guitars, Vox, Percussion
Dregen – Guitars, Vox, Percussion
Nick Royale – Drums, Vox
Tomas Skogsberg - Bass

Tracklist
1. Wire Out
2. Fast One
3. Dangermind
4. You Smell Canadian
5. Star War Jr.
6. Crank It Up!

Datum: 20.01.2007 - Autor Psychobimbo
Hierbei handelt es sich um ein Rauschprojekt dessen beteiligte Personen, die Fans skandinavischen Rotzrocks vor Freude mit der Zungen schnalzen lässt. Dementsprechend klingen die dargebotenen sechs Songs auch wie eine durchgeknallte Mischung aus den Wildhearts und den alten Hellacopters. Wütend, lärmend und schier wahnsinnig reist einem der 6 Tracker die Hauswand ein und hinterlässt nur ein in Grossbuchstaben in den Schnee gepinkeltes DISTORTION. Die noisig-punkige Krachorgie klingt im höchsten Grade unkommerziell und dürfte sogar dem eingefleischtesten Fan, welcher sich die Nase höchstens mit Schmirgelpapier putzt, ein Feilchen verpassen.

Ein weiterer Vergleich wäre die aktuelle Faster Pussycat, der man sämtliche Industrial- und Glamelemente entrissen und die Lücken mit eitrigem Schlier und Schmutz aufgefüllt hat.

Liest sich widerlich? Dann wartet ab bis ihr das erstmal gehört habt. – Ich sag nur rostiger Nagel.

Wenn Al Jourgensen und Yello Biafra auf dem Sleazetrip wären, dann könnte ähnlich Fertiges dabei rauskommen. Natürlich hatte die Vereinigung keinen Bestand, dafür war sie schliesslich auch nicht gedacht. Übrig geblieben ist nur dieses schrecklich schöne Kleinod, welches die Eleganz einer Bielefelder Bahnhoftoilette aufweist und trotzdem fesselt wie ein Japanische Bondage Artistin.

Wenn einem manches Stück bekannt vorkommt, dann liegt es daran das Dregen die eine oder andere Idee später, in polierter Form für die Backyard Babies wieder verwendet hat.

Schrammelmusik für heroinabhängige Hanoi Rocks Groupies oder Leute die zu Entombed frühstücken.







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