Sunstorm - Same

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Frontiers Records

Besetzung
Gesang: Joe Lynn Turner
Bass, Gitarre, Keyboard:Dennis Ward
Gitarre: Uwe Reitenauer
Schlagzeug: Chris Schmidt
Keyboard: Jochen Weyer

Tracklist
1.Keep Tonight
2.Fame and Fortune
3.Heart over Mind
4.This is my Heart
5.Strenght over Time
6.Another You
7.Fist full of Heart
8.Love´s gone Wrong
9.Night Moves
10.Danger of Love
11.Making up for love lost
12.Arms of Love

Datum: 12.09.2006 - Autor Jörg
Joe Lynn Turner, ein Name welcher in der Melodik-Szene für Qualität steht. Wenn der EX-Rainbow-Sänger irgendwo mitmischt, dann kommt selten was Schlechtes dabei raus. Zusammen mit dem Pink Cream 69 Bassisten Dennis Ward, bildet Turner das Prominente Rückrat des Sunstorm-Projektes. Zusammen mit einigen anderen, deutschen Musikern haben War und Turner eine kleine Überraschung eingespielt. Sunstorm hat sicherlich den etwas schalen Geschmack eines Studioprojektes, doch die CD ist ein feines Stück AOR-Rock geworden. Zusammen mit den beiden Songwritern Jim Peterik (Ex-Survivor, Pride of Lions) und Dan Huff Giant) und Van Stephenson zauberte man eine kleine Sternstunde des AORs.

Das Jahr war nicht gerade schwach, was Veröffentlichungen auf diesem Sektor angeht, doch das Sunstorm da mithalten kann, damit habe ich nicht gerechnet.

Schon von Beginn an fesselt die Scheibe mit geilen Hooklines und Joe Lynn Turner, der hier auf dem 3ten Album innerhalb der letzten 12 Monate singt (seine tolle Solo-Scheibe von Mitte 2005 und das klasse Album mit seinem Japan-Kumpel Akira Kajiyama vor einigen Monaten), so stellt sich nicht das Gefühl von: Was will der schon wieder?? Ein. Nein, es macht hier echt Spaß den grandiosen Sänger zu hören.

Die Band ist technisch fit und spielt sich von einem Höhepunkt zum nächsten. Das Album hat eine amtliche Spielzeit von über 50 Minuten und trumpft von rockig, leicht bombastisch bis hin zu balladesk gut auf.

Könnte man vom Cover her noch meinen eine weitere True-Metal-Band aus Italien hätte sich angeschickt unsere Nerven zu demolieren. Da sollte sich der AORster mit Geschmack mal nicht abschrecken lassen, hinter dem etwas kitschigen Bildchen steckt eine grandiose AOR/Melodikrock-CD, welche man sich nicht entgehen lassen sollte. Eine echte Überraschung das Teil.







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