Sun´n Steel - Wicked World

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2001

Label
Point Music

Besetzung
Gesang: Walter Schutz
Gitarre: Reto Hediger
Bass: Michael Ratgeb
Schlagzeug: Harry Geyssel
Keyboard: Pascal Studer


Tracklist
01. Wicked World
02. America
03. Stranger
04. Get Out
05. Rising Heat
06. Hunting With Eagles
07. Heroes
08. Break Down My Heart Again
09. Fireball
10. All Or Nothing


Datum: 11.04.2006 - Autor Odette
Die aus Schaffhausen stammende Formation Sun´N Steel hat 1995 zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt. Die fünf Schweizer verfolgen konsequent ihren Weg und starten im November 2000 ihren Nachfolger, des Albums „Writings on the Wall“ mit Namen „Wicked World“. Sie präsentieren hier auch wieder ein Melodik-Hardrock Album das schon Anhänger, des ersten Albums, begeistern wird. Sicherlich sind Sänger Walter Schutz, Gitarrist Reto Hediger, Bassist Michael Rathgeb, Drummer Harry Geyssel und Keyboarder Pascal Studer noch nicht auf dem qualifizierten Level wie Gotthard oder Krokus angelangt und erfinden mitnichten nichts Neues, aber sie hauen schon kräftig in die Saiten. Sun´N Steel bieten auf ihrem neuen Werk zehn absolute Eigenkompositionen (wobei ich ja nicht genau weiß, ob es keine Widerveröffentlichung wie beim Vorgänger ist?), kraftvollen Heavy Rock und melodiösen Gesang. Die Keyboards unterstreichen stärker als auf dem Vorgängeralbum und auch die Rhythmussektion zeichnet sich durch Power und Druck aus. Klar kommen mir Songs wie „Wicked World“, „America“, „Get out“ am Anfang noch recht stark vor, flauen aber in der Mitte des Songs ziemlich ab, was recht schade ist. Die etwas gemächlicheren Songs wie „Stranger“, „Rising Heat“, „Heroes“, „Break Down the Wall“, „Fireball“ und „All or Nothing“ runden das Album irgendwie mit ab. Die Ballade „Hunting with Eagles“ ist ganz nett zur Abwechslung, aber das Whitesnake Cover „Don´t Break My Heart Again“ haben sie total versemmelt. Für mich klingt es einfach grauenhaft. Natürlich haben es auch schon andere wie Company Of Snakes versucht und sind daran total gescheitert, doch keiner wird je an Whitesnake nah genug rankommen. Also macht so was bitte nicht wieder!!! Was mich auch etwas an den Songs irritiert ist die Stimme von Sänger Walter Schutz. Sie hat zwar einen unverkennbaren Reiz, aber nervt mit der Zeit ungemein und lässt mich die CD bald wieder zur Seite legen. Sun´N Steel sind zwar viel versprechend, aber wenn sie sich nicht mehr anstrengen, bleiben sie sicher auf der Strecke liegen. Im Vergleich zum ersten Album zwar besser, muss man sich aber nicht unbedingt geben.











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