Suicidal Tendencies - Controlled by Hatred/Feel like Shit...Deja-Vu

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1989

Label
CBS Records

Besetzung
Vocals: Mike Muir
Guitars: Mike Clark
Guitars: Rocky George
Bass: Stymee
Drums: R.J. Herrera

Tracklist
1. Master Of No Mercy
2. How Will I Laugh Tomorrow
3. Just Another Love Song
4. Waking The Dead
5. Controlled By Hatred
6. Choosing My Own Way Of Life
7. Feel Like Shit...Deja-Vu
8. It's Not Easy
9. How Will I Laugh Tomorrow (heavy emotion version)

Datum: 20.12.2007 - Autor Vince
Der Name “Suicidal Tendencies” war bei uns Anfang der 90er in aller Munde als die Band “Lights – Camera - Revolution“ veröffentlichte. Solch abgefuckten Sound kannte man bis Dato nicht und auch wenn die Band in den 80er schon ordentliche Mucke gemacht hat, so richtig nach Europa gedrungen war sie nicht. So gehen wir einwenig zurück und schreiben das Jahr 1989. „Suicidal Tendencies“ veröffentlichten „Controlled by Hatred/Feel like Shit…Deja-Vu“ bei CBS Records. Die Mischung damals ist einfach erklärt, Hardcore/Metal/Punk mit einem unvergleichbaren Sprechgesang von Stirnband Oberguru „Mike Muir“. Zwei Jahre zuvor schaffte es die Band mit „Join The Army“ in die Top 100 der US Billboard Charts, dieses Mal sollte es anders kommen aber gleich blieb das Bühnenverbot in Californien. Dass „Mike Muir“ und seine Jungs auch vom FBI genauer unter die Lupe genommen wurden, haben sie ihrem Auftreten zu verdanken, ganz in Manier der US Strassengangs. Ich habe einige Alben von „Suicidal Tendencies“, mir gefallen aber weniger die ganzen Alben sondern mehr eine Handvoll Songs daraus. „Controlled by Hatred/Feel like Shit…Deja-Vu“ bietet uns auch einige coole Titel ala „Waking the Dead“ oder „Choosing my Own Way of Life“. Einige andere geben mir leider überhaupt nichts, aber man muss schon sagen dass die Band damals verdammt innovativ war, in Sachen Musik und Auftreten ob man die Jungs nun mochte oder nicht. „Mike Muir“ genoss den Ruf als Genie mit Arschloch Charakter. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie die Band Ende der 90er einen Auftritt in der Schweiz hatte. Sie sahen die wenigen Fans und entschlossen erst gar nicht zu spielen, nett nicht wahr? Ich habe mir die Band aber an anderer Stelle mal Live angesehen und auf der Stage ist wirklich Action angesagt, gespielt wurde damals ein „Backstreet Boys“ Cover, das man allerdings in keiner Form identifizieren konnte. Zurück zu diesem Album, welches nun vor mir liegt. Innovativ hin oder her, so richtig geil finde ich das gehörte jetzt wirklich nicht bis auf wenige Aufnahmen, man war für meinen Geschmack noch einwenig zu Hardcore lastig. Später gab es dann mehr Metal Elemente die in den Stil gepackt wurden, was hier natürlich noch nicht vorhanden war. Ich kann mir vorstellen das die Scheibe bei den Fans sehr beliebt ist, gewisse Tracks knallen ordentlich aber ansonsten würde ich das Ding jetzt nicht gross weiter empfählen. Nur weil mir die CD nicht wahnsinnig gut gefällt heisst es nicht das der Longplayer nichts taugt, darum gibt es solidarische 7 Punkte, zum abmoshen bieten uns die Venice Beach Jungs jedenfalls bestes Material.





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