Suckerstarz VS. Sonicdollz - Rock ´n´ Roll Riot

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Shotgun Generation Records

Besetzung
Superstarz:
Vocals & Guitar: Blondie Superstar
Bass & Vocals: Stuffy Suckerstar
Drums & Vocals: Pamy Suckerstar

Sonicdollz:
Vocals & Guitar: Blondie
Bass & Vocals: Franky 13
Drums: Jimm Sonikk

Tracklist
Suckerstarz:
1. You gotta Know
2. Hi-Fi Action
3. Sick 76
4. Gotta Go!
5. Malibu Beach
6. Let’s make Riot!

Soniddollz
1. Broken
2. B.I.T.C.H.
3. Ball & Chain
4. Nightcrawler
5. Backseat Love
6. Psychopunch
7. Heartbreaker

Datum: 28.05.2005 - Autor Vince
Innovative Ideen sind doch in diesem Genre immer eine erfreuliche Erfrischung. So haben sich die „Suckerstarz“ und die „Sonicdollz“ zu einem gemeinsamen Album zusammengeschlossen. Um in diesem Wirrwarr etwas Abhilfe zu schaffen, stelle ich euch die beiden Bands erst einmal kurz vor. Zwei bekannte Namen gibt es bei den „Suckerstarz“ zu verkünden, „Pamy“ und „Stuffy“ von den „High School Motherfuckers“ sind hier mit von der Partie. An den Vocals steht „Blondie“ der übrigens auch bei den „Sonicdollz“ für den Gesang verantwortlich ist. Über die „Sonicdollz“ kann ich leider nicht mehr berichten, die Band ist mit bis Dato auch unbekannt. So, nun kommen wir aber auf die sechs Songs der „Suckerstarz“ zu sprechen. Der Sound der Band ist noch um einiges punkiger und schneller als der von den „High School Motherfuckers“. Schön sleazy und mit einer fetten Priese altem Rock n Roll. Die Songs sind allesamt sehr kurz geraten, aber dafür rocken sie die von der ersten bis zur letzten Sekunde im Volltempo durch. Der Opener „You gotta Know“ gibt den Tarif gleich zu Beginn bekannt, diese Jungs nehmen keine Gefangenen. „Hi-Fi Action“ schüttelt die Mama aus dem Sessel, yeah baby yeah, das haut ganz schön rein. „Blondie“ ist in der Tat kein Gottgleicher Sänger, aber für diese Art von Musik passen seine Dirty Vocals perfekt. Phasenweise ist mir das ganze schon etwas zu Punk lastig, aber in Anbetracht der coolen Namen, drücke ich dafür mal ein Auge zu. Die Franzosen wissen jedenfalls noch wie man eine Party steigen lässt und drücken ordentlich aufs Gaspedal. Bei „Malibu Beach“ handelt es sich um ein Cover, allerdings habe ich keine Ahnung von welcher Band es stammt, geschrieben wurde es jedenfalls von „Mc Coy/Monroe“ vielleicht kennt ja jemand den Song. Die „Supersuckers“ beenden ihren Teil der Platte mit dem phantastischen „Let´s make Riot“.



Nun ist es aber Zeit an den „Sonicdollz“ ihren Teil für eine geile Platte zu leisten. Die beginnen gleich mit einem amüsanten Intro: I love you, you love me…We are a happy Family…ein Maschinengewehr ertönt und ein Kind schreit: Shut the Fuck up…..ja so etwas gefällt mir doch immer. Die Jungs legen dann mit „Broken“ los und auch hier geht die Post ab, aber im Vergleich zu den „Suckers“ um einiges melodiöser. „B.I.T.C.H.“ ist der nächste Song der auf dem Plan steht. Wenn ich ehrlich bin muss ich sagen dass mir der Sound der „Sonicdollz“ besser gefällt als der punkige von den „Supersuckers“. Der Schlampen Song ist wirklich nicht von schlechten Eltern. „Ball & Chain“ wirkt sehr Sleazy, was mir natürlich sehr gut gefällt. „Nightcrawler“ beginnt mit dem Kindergesprächs Part aus „Nightmare on Elm Street“, auch dieser Song kann mich sehr begeistern. Schwingt das Tanzbein zu „Backsteat Love“ dieser Titel versprüht ein wahres 60´s Feeling, der Refrain hört sich allerdings sehr nach den „Ramones“ an. Mit „Psychopunch“ folgt eine Hommage an die französische Sleaze Band, die denselben Namen trägt, die Melodie und der Refrain rockt tierisch. Leider ist mit dem coolen „Heartbreaker“ dann die Party schon wieder zu Ende. Also meiner Meinung nach, gewinnen die „Sonicstarz“ die Battle, auch wenn die „Supersuckerz“ auch ordentlich Gas geben. „Rock ´n´Riot“ ist ein gelungenes Album und die Battle eine sehr gute Idee. Kauft euch die Scheibe und wählt euren Gewinner am besten selber.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS