Styx - Big Bang Theory

5.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Frontiers Rec.

Besetzung
Gesang, Gitarre: Tommy Shaw
Gitarre, Gesang: James Young
Bass: Chuck Panozzo, Ricky Phillips
Keyboard: Lawrence Gowan
Schlagzeug: Todd Sucherman


Tracklist
1.I am the Walrus
2.I can see for Miles
3.Can´t find my way home
4. It don´t makes sense
5.I don´t need no Doctor
6.One Way Out
7.A Salty Dog
8.Summer in the City
9.Manic Depression
10.Talkin´about the Good times
11.Find the cost of Freedom
12.Wishing Well
13.Blue Collar Man@ 2010

Datum: 11.05.2005 - Autor Jörg
Die Band Styx meldet sich wieder zurück und legt uns leider kein neues Material vor. Die Band um Sänger Tommy Shaw hat sich entschieden ein reines Cover-Album auf ihre Fans loszulassen, was ich irgendwie Recht Schade finde. Mir hätte es besser gefallen wenn Styx ein neues Album vorgelegt hätten, um zu eigen, wir können es noch. Sicher ist „Big Bang Theory“ keine schlechte CD. Nur frage ich mich, braucht man ein Cover-Album von Styx? Eine Band welche, sicherlich vornehmlich in den USA, große Hits hatte und doch sicher noch fähig wäre ein gutea Album einzuspielen. Ausgelöst wurde die Idee, für das Cover-Album, der große Download-Erfolg des Beatles-Klassikers auf der Styx-Homepage. Was an sich ja eine gute Sache ist, doch es sind dann 13 Cover Songs geworden und einmal das „Blue Collar-Man @2120“ von der Band selbst. Einige Songs lassen sich gut hören, wie etwa Lovin´Spoonful´s „Summer in the City“ oder The Who´s „I can´t see fo Miles”, doch fehlt mir bei einigen Liedern einfach der Mut zum Risiko. Besonders „Locmotive Breath“ von Jethro Tull wurde vor etlichen Jahren mal von WASP mit mehr Energie gecovert, obwohl ein Tull-Song ja mit der Stimme des Original-Sänger Ian Anderson steht und fällt. Und noch eine Coverversion von Free´s „Wishsing Well“ braucht die Welt ehrlich gesagt auch nicht. Sorry Styx da wäre auch ein anderes Lied die klügere Wahl gewesen.

Sänger Tommy Shaw macht seine Sache ordentlich, doch leider leben eben viele der hier nachgespielten Songs einfach zu sehr vom Original-Sänger. Sicher beißt es sich mit meiner Aussage von weiter oben, doch die meisten Lieder sind nur nachgezockt. Es fehlt einfach, ein Zacken Eingeständigkeit, was bei Coversongs auch willkommen ist.

Kann es aber auch daran liegen, dass es gerade in den letzten Jahren einen Overkill an Cover-Alben gegeben hat? Möglicherweise ja, aber gerade von einer Band wie Styx hätte ich mehr erwartet. „Big Bang Theory“ ist nett und man kann die Scheibe sich anhören und man denkt ab und an: OH, das ist Okay. Das war es dann leider auch schon. Ich hoffe dass Styx bald ein neues Album bringen werden und sich dann wieder beweisen, dass sie doch noch nicht zum alten Eisen gehören.







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