Erscheinungsjahr
2005
Label
Season of Mist
Besetzung
Cornelius Jakhelln :
All Master Hunter" & "Rattenfänger" :
Guest vocals on "Erlkönig"
Shock and Awe" & "Army of Odin (Hafrsfjord)" :
Guest vocals on "Ragnarok"
Tracklist
1.Ragnarok
2.Shock & Awe
3.Erlkönig
4.Army of Odin (Hafrsfjord)
5.Master Hunter
6.Rattenfänger
7.Grimmer Than Ugly
8.Walpurgisnacht
9.Satz - Die Flamme
10.Satz - Meister Mephisto
Datum: 07.01.2005 - Autor Vince
Neues aus dem Hause „Season of Mist“ wird hier Ende Januar 2005 veröffentlicht. Mit „Meister Mephisto“ wird ein wahrer Epos den Weg in die Läden finden. Mir war der Name „Sturmgeist“ überhaupt kein Begriff, darum war ich sehr gespannt als ich „Meister Mephisto“ in den Händen hielt. Die Stilrichtung der Band ist ziemlich schwierig zu erklären, in der Bio liest man was von „Grim Germanic Thrash“ auch wenn man damit wohl nicht viel anfangen kann. Jedenfalls wirkt die Musik meist sehr bombastisch, düster und nordländisch. „Rattenfänger“, „Walpurgisnacht“ und „Erlkönig“ sind von den Lyrics her eine Omage an „Goethe“. Kommen wir nun aber auf das ganze Album zu sprechen. „Meister Mephisto“ beginnt mit dem pompösen „Ragnarok“ welches ziemlich gut ins Ohr geht. Bei „Shock and Awe“ geht es dann schon härter zur Sache. Der Track geht in die Gothic Metal Richtung und besticht durch einen monströsen Chor. „Erlkönig“ wird deutsch gesungen, oder besser gesagt in Rammstein Manier gesprochen. Die Double Basses sind hier bei gut gelungen, ansonsten ein eher schwacher Song. Nun gut, das Album ist wirklich nicht von schlechter Eltern „Army of Odin“ kann dann wieder voll überzeugen oder das folkige „Rattenfänger“. Liebhaber dunkler Musik, wird „Meister Mephisto“ sicherlich sehr zusagen. „Sturmgeist“ spielen nicht gerade solche Musik die ich normal höre, aber größtenteils kann ich mit der Musik warm werden. Musikalisch gibt es keine Makel und Songtechnisch auch nur wenige Mangelpunkte. Wer auf Dark Metal steht, sollte hier unbedingt mal rein hören.