Strikelight - Same

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Eat Metal Records

Besetzung
Vocals: George Stavropoulos
Guitars: George Hararis
Guitars: Nick Papakostas
Bass: Thodoris Vogiatzis
Drums: Bill Xirokostas

Tracklist
1. Born by Fire
2. Fake Beliefs
3. Angel in Exile
4. Inner Voice
5. Undying Love
6. Final Fight
7. Streets of Glory
8. Forever Young
9. Strikelight

Datum: 14.02.2005 - Autor Vince
„Strikelight“ wurden Ende des Jahres 1999 von Basser „Thodoris Vogiatzis“in Griechenland gegründet, in ihnen brennt der Spirit der NWOBHM Zeit außerordentlich stark weiter. So hört sich das Debut Album der Jungs verdammt stark nach den Anfängen von „Iron Maiden“ an. Die Riffs und Solis sind absolut „Maiden“ orientiert und auch Sänger „George Stavropoulos“ hört sich wie der damals noch Junge „Paul DiAnno“ an. Wie könnte es auch anders sein, auch beim Bass zieht man „Steve Harris“ Parallelen. Wie auch immer, diese Scheibe haut ordentlich auf den Putz. Scheiß auf Nu Metal und modernen Müll, hier geht es im Stil der 80er ans Werk. „Stratovarius“ Fans die ohne Keyboards nicht leben können, sind hier an der falschen Adresse, die Devise heißt: New wave of fucking british Heavy Metal!!! Es braucht einige Anläufe bis die Scheibe richtig zieht, die Melodien sind halt nicht auf Trallala Euro Metal ausgerichtet sondern, eher a la „Omen“ oder The Ruffians“. Nach dem Instrumental Intro „Born by Fire“ dröhnt der schnelle Opener „Fake Beliefs“ aus den Lautsprecher. Der Song geht wirklich gut ab, allerdings gefällt mir „Inner Voice“ um einiges besser, sausende Gitarren und ein phantastischer Refrain machen diesen Song zu einem echten Knüller. Musikalisch brauchen sich „Strikelight“ auch nicht zu verstecken, die Platte ist zwar nicht gerade sensationell abgemischt, aber das macht’s hier schon fast aus, den es klingt wirklich so als wäre das Debut in den 80er aufgenommen worden – Kult!! Mit „Undying Love“ hat auch eine Ballade den Weg auf das Album gefunden, hört sich an wie im Proberaum aufgenommen, aber auch das verleit dem Song einen speziell geilen Touch und das Songwriting ist ohne Zweifel erhaben. Wer auf NWOBHM steht und auf ein kultiges Sounderlebnis, der sollte sich das Debut von „Strikelight“ unbedingt anhören. Auch wenn man genau genommen die Produktion bemängeln müsste, finde ich eben genau das so richtig klasse – Auch wenn es nach 80er Jahre klingt, hört es sich tausend mal besser an als die üble Non Produktion von Metallica’s St.Anger. Kult aus Griechenland – Bitte hier kommen „Strikelight“!!!





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