Streets - Crimes in Mind
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1985
Label
Atlantic
Besetzung
Gesang, Keyboard: Steve Walsh
Gitarre: Mike Slammer
Bass, Gesang: Billy Greer
Schlagzeug: Tim Gehrt
Gitarre: Mike Slammer
Bass, Gesang: Billy Greer
Schlagzeug: Tim Gehrt
Tracklist
1. Don't Look Back 3:22
2. The Nightmare Begins 3:16
3. Broken Glass 3:54
4. Hit 'N Run 3:08
5. Crimes in Mind 3:38
6. I Can't Wait 3:46
7. Gun Runner 3:44
8. Desiree 3:50
9. Rat Race 3:27
10. Turn My Head 4:33
2. The Nightmare Begins 3:16
3. Broken Glass 3:54
4. Hit 'N Run 3:08
5. Crimes in Mind 3:38
6. I Can't Wait 3:46
7. Gun Runner 3:44
8. Desiree 3:50
9. Rat Race 3:27
10. Turn My Head 4:33
Datum: 08.07.2007 - Autor Jörg
1985 lieferten Streets dann „Crimes in Mind“ ab und bewiesen dass sie ihr Pulver noch nicht verschossen hatten. Die Songs sind auch nach über 20 Jahren ein Gedicht und lassen mich selig lächeln. Ich denke jeder Liebhaber von Loverboy, Urgent oder Night Ranger wird „Crimes in Mind“ sofort mit offenen Armen empfangen.
Die 10 Lieder sind alle mit tollen Gesanghooklines und tollen Gitarrenleads ausgestattet. Die beliebte anständige Prise Keyboard hat es hier sicher auch. Die Ballade „Broken Glass“ hat Hitcharakter und ist ein Tränentreiber wie er besser nicht sein könnte. „Don´t look back“ eröffnet das Album geradlinig und gibt den Weg vor.
In den 80gern war diese Art von Musik einfach nicht aus dem US-Radio wegzudenken, so kann ich mir auch vorstellen dass der ein oder andere Titel von Streets öfter mal durch den Äther gepustet worden ist.
Die Stärke bei Streets lag wohl hauptsächlich am superben Songwriter-Team Slammer/Greer, die beiden beweisen ja auch heute noch mit Seventh Key das sie es noch drauf haben, was die beiden Könner hier zusammen komponiert haben ist einfach Klasse. Egal ob nun treibende AOR-Rocker wie „Hit ´n Run“ oder dem Ohrwurm-Titelsong, fast alles ein Treffer ins Schwarze. Unbedingt beachtet werden sollte das atmosphärisch dichte "Gun Runner", das eines der Highlights auf der Scheibe ist.
Soweit wie ich das herausfinden konnte knüpfte „Crimes in Mind“ dann wohl doch nicht Verkaufszahlenmässig an das Selbstbetitelte Debüt heran und „Streets“ wurden bald von Atlantic Rec fallen gelassen. Eine mehr oder weniger offizielle Live-Scheibe mit dem Titel „King Bicuit Flower Hour“ (diese Serie ist ja eher von Progressiven Bands her bekannt) folgte dann noch posthum im Jahre 1997.
2001 wurden die beiden Streets-Scheiben noch mal auf CD aufgelegt und dürften nicht al zu schwer aufzutreiben zu sein. „Crimes in Mind“ lohnt sich auf jeden Fall. Obwohl es Experten zufolge sogar das schwächere der beiden Alben sein soll.





