Streetlight Manifesto - 99 Songs Of A Revolution
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2010
Label
Victory Records
Besetzung
Gesang und Gitarre – Tomas Kalnoky
Bass – Pete McCullough
Trompete – Matt Stewart
Saxophon – Mike Brown
Saxophon – Jim Conti
Schlagzeug und Percussion – Chris Thatcher
Bass – Pete McCullough
Trompete – Matt Stewart
Saxophon – Mike Brown
Saxophon – Jim Conti
Schlagzeug und Percussion – Chris Thatcher
Tracklist
1. Birds Flying Away
2. Hell
3. Just
4. Skyscraper
5. Punk Rock Girl
6. Linoleum
7. Me And Julio Down By The Schoolyard
8. They Provide The Paint
9. Red Rubber Ball
10. The Troubador
11. Such Great Heights
2. Hell
3. Just
4. Skyscraper
5. Punk Rock Girl
6. Linoleum
7. Me And Julio Down By The Schoolyard
8. They Provide The Paint
9. Red Rubber Ball
10. The Troubador
11. Such Great Heights
Datum: 14.03.2010 - Autor Psychobimbo
Dementsprechend ska…äh skeptisch war ich als mir das Coveralbum von der scheinbar in Skakreisen bekannten Combo Streetlight Manifesto auf den Tisch flatterte. Ob mir da ein Jazz-Reagge Overkill mit ganz viel Blasinstrumentengeschwurbel erwartet oder tatsächlich nachvollziehbare Songs zum tanzen und mitwippen?
Die Auswahl der tributierten Bands reicht von Bad Religion über Radiohead bis hin zu Simon & Garfunkel, was es für einen tauben Kameraden wie mich schon ein wenig leichter macht Zugang zu finden. Die ersten paar Dreher auf dem digitalen Plattenteller hab ich mich dennoch schwer damit getan auf diesen sehr eigenen Rhythmus und die Arrangements klar zu kommen, aber um so öfters ich mir die Neunundneuzig Revolutionslieder gebe, desto mehr fang ich an seltsame Bewegungen zu vollführen und tolle Strukturen in dieser wilden Mischpocke zu erkennen.
Nicht für Möglich hätte ich es gehalten das mir jemals ein Ska Album gefallen und sich mir erschließen könnte, aber Streetlight Manifesto haben mir ein geschmackliches Türchen geöffnet und ich bin mir sicher das es dem einen oder anderen Rock- und Metalfan genauso gehen könnte. Dazu muss man gar nicht sonderlich aufgeschlossen sein sondern sich einfach von der Energie des Albums, welche wie Wellen in die Brandung schwappt, fesseln und mitreißen lassen. Soweit ich das verstanden habe soll sich das Konzept des Coverns noch über mehrere Alben ausweiten und da bin ich dann doch schon ziemlich gespannt.
Wer sich selbst testen möchte ob evtl. ein noch weiter musikgeschmacklicher Charakter in ihm verborgen sein könnte, der darf sich bei „99 Songs Of A Revolution“ gerne ganz seltsam und anders fühlen.
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