Stratovarius - Same

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Mayan Records/Sanctuary

Besetzung
Vocals: Timo Kotipelto
Guitar: Timo Tolkki
Bass: Jari Pedersen Kainulainen
Drums: Jörg Michael
Keyboards: Jens Johansson

Tracklist
1. Maniac Dance
2. Fight
3. Just Carry On
4. Back to Madness
5. Gypsy In me
6. Götterdämmerung (Zenith of Power)
7. The Land of Ice and Snow
8. Leave the Tribe
9. United

Datum: 04.09.2005 - Autor Vince
Mit einer gewaltigen Wut im Bauch melden sich „Stratovarius“ aus dem kalten Finnland zurück. Das 11. Werk der Melodic Metaller ist das reifste ihrer langen Karriere, die Jungs sind mental wie auch musikalisch stärker denn je. Nehmen wir aber doch zuerst einmal die Zeitmaschine und drehen das Rad der Zeit zurück. Die Geschichte von „Stratovarius“ beginnt Ende der 80er, ums es genau zu nennen 1989. „Timo Tolkki“ gründete die Band und veröffentlichte noch im selben Jahr das Album „Fright Night“. Es dauerte drei Jahre bis sich der Gitarren Virtuose mit „Twilight Time“ zurück meldete. Das 1994 erschienene „Dreamspace“ Album gilt für viele Fans als „DAS“ „Stratovarius“ Album, so richtig ins Rollen kam die Karriere der Finnen aber erst mit dem Einstieg von Wunderknabe „Timo Kotipelto“ der mit seiner Stimme unzählige Sänger beeinflusst hat. Danach ging es mit „Strato“ steht’s nach oben, „Destiny“ war ein voller Erfolg und das Video zum Song „Hunting High and Low“ vom „Infinite“ Album, machte die Band unsterblich und beliebter denn je. Nach den beiden Erfolgs Records „Elements Part 1&2“ kam dann das plötzliche Aus der Truppe. „Timo Tolkki“ konnte aus psychischen Gründen nicht mehr weiter musizieren, seid seiner Kindheit leidet „Tolkki“ an Depressionen und warf das Handtuch. „Timo Kotipelto“ widmete sich seiner Solo Karriere und es wurde dunkel um die fünf Finnen. Vor einem Jahr gab es die Schock Meldung, „Stratovarius“ machen mit einer Frau am Gesang weiter, die Fans waren entsetzt und die Gerüchte Küche brodelte nur so von negativen Äusserungen. Wie auch immer, wir stehen im Jahre 2005 und kein geringerer als „Timo Kotipelto“ steht am Mikro und „Tolkki“ zaubert an der Gitarre wie Gandalf der Weisse.

Ich war wirklich sehr überrascht als ich mit die „Maniac Dance“ Single angehört habe, sind das wirklich „Stratovarius“? Solche Töne hat man von den Fantastic Five bisher noch nie gehört, die Jungs legen eine absolut geile Hard Rock Nummer aufs Parket die es in sich hat. Natürlich bieten „Strato“ uns auch ihr typisches Keyboard lastiges Material, aber man merkt sichtlich das die Band enorm an Reife zugenommen hat. Das heroische „Fight“ lässt keine Wünsche offen, geile Hooklines wie wir sie kennen. Der Stil hat sich doch etwas geändert, die Songs sind nicht ganz so Keyboard betont wie man es sonst von „Strato“ kennt, aber das tut dem Sound wirklich nur gut. Mich persönlich haben ja die letzten Werke der Band ziemlich gelangweilt, hier bieten sie uns endlich etwas neues Frisches und das finde ich äusserst positiv. „Just carry On“ ist sicherlich nicht der beste Song der Finnen, aber einer der sich hören lässt, das bombastische „Back to Madness“ gefällt mir dann schon viel besser. Einen Hit wie „Hunting High and Low“ findet man auf dem Album leider vergeblich, aber so einen Song schreibt man halt auch nur einmal.

Mit ihrem 11. Werk spielen sich „Stratovarius“ wieder in die Herzen der Fans, das Comeback Album ist wirklich gut geworden und lässt fast keine Wünsche offen. Hie und da suche ich die wirklich unbeschreiblich schönen Melodien, wie bei „United“ dem in meinen Augen besten Song auf dem Silberling. „Hail Stratovarius, es ist schön das die Legende in alter Stärke zurück im Musik Business ist, die Fans werden es ihnen danken.







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