Erscheinungsjahr
1989
Label
CBS
Besetzung
Vocals & Guitar : Timo Tolkki
Drums : Tuomo Lassila
Bass : Jyrki Lentonen
Tracklist
1. Future Shock
2. False Messiah
3. Black Night
4. Witch-Hunt
5. Firedance
6. Night Screamer
7. Darkness
8. Goodbye
Datum: 07.10.2005 - Autor Rene
Das erste Album der Finnen Stratovarius erblickte im Jahre 1989 das Licht der Welt und schlug damals noch keine großen Wellen, obwohl eine Majorfirma das Produkt vermarkten sollte. Es war sozusagen ein Insider-Tipp, erst wenige erkannten das immense Potential das in der Truppe von Madman Timo Tolkki steckt, der auf diesem Album, wie auch auf den beiden Nachfolgern, neben der klassisch angehauchten Griffbrettakrobatik auch noch seine Stimme lieh. Tolkki war übrigens gar nicht ein Gründungsmitglied der Band, sonder stieß erst 1985, ein Jahr nach der Bandgründung dazu, wo er den Gitarristen Steffan Strahlma ersetze und gleich auch noch den Gesang übernahm. Auch ich habe mir das Album erst nach dem viel beachteten dritten Album "Dreamspace" gesichert, und war positiv überrascht. Das Album gefällt mir außerordentlich gut, die Songs mit typischen Metal Texten ausgestattet die von schwarzen Nächten, Hexenjagd und falschen Erlösern berichten. Schon damals war der Ohrwurm drin und die Songs bohren sich in der Hörmuschel fest. Vom Stil her war das Trio noch sehr in den 80ern verwurzelt und Anleihen an Helloween oder Yngwie Malmsteen waren unüberhörbar. Der Sound des in den Finnvox Studios aufgenommenen Stücke war zwar noch nicht das Gelbe vom Ei, und mit den Klassikerscheiben "Fourth Dimension", "Episode"und Visions" war man noch meilenweit entfernt. Trotzdem überzeugt der etwas naive Charme der Platte die ich auch heute immer noch gerne auflege. Ein gelungenes Debutalbum einer äußerst talentierten Band die erst etliche Jahre später ganz groß herauskam und erst kürzlich ihr bereits 11tes Werk vorstellte. Ein Fan der Truppe sollte seinen Hintern schnurstracks Richtung Plattendealer bewegen und sich "Fright Night" sichern.