Strait Jacket - Vices

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Beelzabob Music

Besetzung
Vocals: Chad Campbell
Guitars: James MacEachern
Bass: Mark Piraino
Drums: Rob MacEachern

Guest Musicians:
Organ: Kevin Saulnier
Backup Vox: Simon Head
Bass: Rainer Weichmann
Keyboards: Ray Coburn

Tracklist
1. 867-5309 (Jenny)
2. Green Eyed Lady
3. Here comes the Sun
4. King of Pain
5. Drugs in my Pocket
6. Jesus is Just Alright
7. Rikki Don’t lose that Number
8. Dream Police
9. Play that Funky Music
10. Superfreak
11. 25 or 6 to 4
12. Wayne’s Studio (Outtakes)

Datum: 24.08.2008 - Autor Vince
Keine Angst Freunde, dass ist kein Brutal Death Metal Album sondern feiner Hard Rock aus Toronto, Canada! Irgendwie schon strange ein Cover Design zu wählen bei dem Jesus am Kreuz hängt aber das Ding fällt wenigstens auf, in Europa allerdings denken sicherlich die meisten an eine brutal harte Kapelle. Die Brüder „James“ und „Rob MacEachern“ sind keine Unbekannten, ich habe euch ja kürzlich „Autoerotik Elektrifikation“ von „The Plague“ (former knowed as Kingpin) vorgestellt und bei der Band spielen die Beiden nämlich auch.

Nun „Vices“ ist übrigens ein Cover Album und ein ganz spezielles was die Songauswahl betrifft denn die Canadier haben hier relativ spezielle Titel gecovert bei dem man bei vielen das Gefühl hat sie seien keine Cover Versionen. Das tolle dabei ist dass sie alle Songs in ein verdammt geiles Melodic Rock Gewand gezaubert haben und das fängt schon beim Opener „867-5309 (Jenny)“ an welches im Original von „Tommy Tutone“ aus dem Jahr 1982 stammt und übrigens verdammt geil klingt, fast schon sleazy! „Green Eyes Lady“ stammt von einer Band mit Namen „Sugarloaf“ und den Namen habe ich echt noch nie gehört aber der Song an sich ist ziemlich geil von „Strait Jacket“ in Szene gesetzt worden. Weiter geht es mit „Here comes the Sun“ von „George Harrison“ und hier glänzt vor allem Sänger „Chad Cambell“ der sich schwer nach „Michael Sweet“ von „Stryper“ anhört, die leicht punkige Version gefällt mir wirklich sehr gut. Weiter geht es mit dem Catchy Track „King of Pain“ leider habe ich keine Ahnung von wem das Original ist aber die Version der Canadier ist wirklich Hitverdächtig und falls jemand das Original kennt…bitte melden! „Drugs in my Pocket“ ist von der britischen Punk Band „The Monks“ aus dem Jahr 1979 und das Teil trifft nicht ganz meinen Geschmack, lustig aber wie „Chad“ den britischen Akzent mimt. „Jesus is just Alright“ von den „Doobie Brothers“ trifft leider auch nicht ganz meinen Geschmack aber das liegt eher am laschen Original und am sich hundert Mal wiederholenden Refrain. Das selbe gilt auch für „Rikki don’t lose that Number“ von „Steely Dan“, nett aber halt nicht so mein Ding. Dafür rocken „Strait Jacket“ mit „Dream Police“ von „Cheap Trick“ ordentlich ab und auch das allen bekannte „Play that Funky Music“ von „Wild Cherry“ weis zu gefallen. Mit einwenig Funk geht es weiter „Rick James“ mit „Superfreak“ und die Rock Version knallt wirklich gut aus den Boxen. „25 or 6 to 4“ wurde in den 90er auch von einem gewissen „Vince Neil“ gecovert das Original stammt übrigens von der Band „Chicago“ und auch die Song Variante von „Strait Jacket“ kann sich hören lassen. Das war es dann mit „Vices“ und das Fazit ist schnell gezogen, toll gemacht, nicht alle Songs find ich toll aber was Frontman „Chad Campbell“ und seine Jungs daraus gemacht haben ist wirklich ganz grosses Kino: Hört euch mal „867-5309 (Jenny)“ an, das Ding macht richtig süchtig!!





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