Stormzone - Death Dealer
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2010
Label
SPV/Steamhammer
Besetzung
Gesang: John „Harv“ Harbinson
Gitarre: Chris Polin
Gitarre: Keith Harris
Bass: Graham McNultiy
Schlagzeug: Davy Bates
Gitarre: Chris Polin
Gitarre: Keith Harris
Bass: Graham McNultiy
Schlagzeug: Davy Bates
Tracklist
1.) Death Dealer
2.) Secret Gateway
3.) The Memory Never Dies
4.) Immortals
5.) The Legend Carries On
6.) Labyrinth
7.) Wasted Lives
8.) Stand Up And Fight
9.) The Chosen One
10.) World Of Sorrow
11.) The Greatest Sacrifice
12.) Final Journey
2.) Secret Gateway
3.) The Memory Never Dies
4.) Immortals
5.) The Legend Carries On
6.) Labyrinth
7.) Wasted Lives
8.) Stand Up And Fight
9.) The Chosen One
10.) World Of Sorrow
11.) The Greatest Sacrifice
12.) Final Journey
Datum: 25.04.2010 - Autor Jörg
Jetzt haben sich SPV den Dingen von Stormzone angenommen und veröffentlichen „Death Dealer“. Sänger Harv Harbinson dürfte ja noch von Den Of Thieves oder eben Sweet Savage her bekannt sein, wer sich für die Geschichte interessiert kann bei uns ja mal ins Interviewarchiv schauen, da findet ihr noch das lange und ausführliche Interview mit Harv. Lassen wir mal die Vergangenheit und widmen und „Death Dealer“, das eigentlich alle Trademarks des Vorgängers hat, nur mit einem etwas druckvolleren Sound. Die Zeichen stehen jetzt doch richtig gut für Stormzone, denn 80ger Sound ist immer mehr gefragt und auch die NWOBHM feierte umlängst 30 Jahre Jubiläum. Der Kernsound von Stormzone ist und bleibt nun mal die Hardrockige Variante des NWOBHM-Soundes in etwa wie Tygers of Pan Tang, Praying Manits oder auch Sweet Savage. Klingt alles keines Falls angestaubt oder völlig veraltet. Nein, es ist druckvoll und mit frischen Wind durch die Boxen gepustet.
Leider wurden wir recht spät mit „Death Dealer“ bemustert und so konnte eine ganz so intensive Beschäftigung mit dem Material nicht unbedingt statt finden. Doch es ist sicher ein sehr gutes Zeichen für eine Scheibe, wenn man sie gerne mehrfach am Tage einlegt und sich Songs wie „The Final Journey“, dem richtig hartem „World Of Sorrow“ oder feinsten Stoff a la „Secret Gateway“ und „The Chosen One“ hingibt.
„Stand Up and Fight“ atmet den frischen Geist der alten Iron Maiden und sind auch die Gitarrenläufe sehr an Maiden angelehnt haben wir es hier nicht mir einem Ripp-Off-Soung zu tun, der Refrain ist dann wieder eindeutig Stormzone.
Stormzone haben härtetechnisch ein Schippchen nachgelegt und es dominieren die Heay Songs auf „Death Dealer“, welches übrigens wie mit einem Cover von Zeichnerlegende Rodney Matthews geschmückt wurde.
So wie bei Stormzone macht es Spaß den Spirit der NWOBHM noch mal richtig auf sich wirken zu lassen und dem Sound zu huldigen. Die Stimme von Sänger Harv trägt das Ganze in die hohen (Punkte)Regionen und der Typ hat es einfach drauf. So mag ich traditionellen Metal/Hardrock. Hier wirkt nichts plump und klump.
Einen Ausfall mag ich auch in dieser kurzen Zeit nicht auf der zweiten Stormzone-Scheibe finden und so ziehe ich mal das Fazit. Stormzone haben sich in Sachen Härte und Sound gegenüber „Death Dealer“ auf jeden Fall steigern können. Mein Eindruck was alle Songs angeht, so würde ich behaupten die stehen mit „Caught in the Act“ auf einer Stufe. So ziehe ich einfach mal die gleiche Note wie beim ersten Album aus dem Hut und denke damit werden ich dem „Death Dealer“ gerecht. Die Scheibe hat es in Sich.
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