Erscheinungsjahr
2004
Label
Nuclear Blast
Besetzung
Vocals: Andy Mück
Guitar: Martin Winkler
Guitar: Fabian Schwarz
Bass: Dominik Schwarz
Drums: Marc Oppold
Keyboards: Alexander Schmidt
Tracklist
1.The Sinister Child
2.At the Break of this Day
3.Fallen from God
4.Frankenstein’s Brother
5.Untill the War will End
6.Witchcraft
7.Sleeping Beauty
8.Puppet in a Play
9.The Kiss of Death
10.Moonfleet
11.Salome
12.The Drinking Song
13.Blood lies in my Hand
Datum: 21.11.2004 - Autor Vince
Die Karriere von “Stormwitch” begann im Jahre 1984 als sie mit einem wahren Metal Inferno in der Szene Auftauchten. Alben wie „Valpurgis Night“ oder „Stronger than Heaven“ haben absoluten Kult Faktor und gelten als Klassiker in diesem Genre. Nach eine Pause von nicht weniger als acht Jahren, kam es dann vor gut zwei Jahren zu einem Comeback dieser Band. Wiederum zwei Jahre später beglückt und die „Hexe“ mit einem neuen Album das sich „Witchcraft“ nennt. Die alten Fans von „Stormwitch“ muss ich aber gleich zu Beginn enttäuschen, nein die Band geht nicht „Back to the Roots“ und feuert mit klassischen Heavy Metal Melodien und Riffs um sich. „Witchcraft“ ist ein sehr ruhiges Album, schon fast besinnlich mit einem leichten Medivian Touch. Als sich der Schock bei mir erst einmal gelegt hat, musste ich aber feststellen das sich doch so einiges hinter diesem Album verbirgt das erst mit der Zeit sichtbar oder besser gesagt hörbar wird. Der Opener „The Sinister Child” zum Beispiel glänzt durch einen wunderbaren Refrain, genau wie das traumhaft schöne „Fallen from God“. Ich wusste gar nicht das „Andy Mück“ auf so hohem Niveau singen kann, der Mann verfügte zwar immer über eine charismatische Stimme, doch diese war technisch gesehen, immer ein wenig limitiert. Was mir auf „Witchcraft“ aber fehlt ist die „Power“ – „Untill the War will End“ brettert eigentlich richtig ab, nur es fehlt eindeutig der Druck in der Musik. Bombastisch wird es bei dem Titeltrack zu „Witchcraft“, hier fahren die Jungs richtige Doom Gitarren auf, hört sich zwar gut an, aber die Energie fehlt auch bei diesem Song. So genug der negativen Äußerungen. Für die Mittelalter Freunde befindet sich auch ein Track auf „Witchcraft“ und zwar die märchenhafte Ballade „Sleeping Beauty“ , die Burgdame bittet zum Tanz und wer kann da schon „nein“ sagen. „Stormwitch“ verzichten auf diesem Album zwar „fast“ ganz auf die Heavy Metal Roots, was aber nicht heißt das die Scheibe nicht über eine große Klasse verfügt. Songtechnisch befindet sich „Witchcraft“ wahrlich auf hohem Niveau, die Musik ist sehr besinnlich. Der eint oder andere „Breaker“ gibt’s aber auch hier zu hören in Form von „Puppet in a Play“ oder „Salome“. Für mich als Fan dieser Band ist hier keine Welt zusammengebrochen, die Songs sind einfach gut, man darf einfach kein hartes Album erwarten aber eine gewisse Enttäuschung ist wahrlich spürbar.