Erscheinungsjahr
1984
Label
GAMA
Besetzung
Vocals: Andy Mück
Guitars: Stefan Kauffmann
Guitars: Herald Spengler
Bass: Ronny Gleisberg
Drums: Peter Langer
Tracklist
1. Dorian Gray
2. Cave of Steenfoll
3. Priest of Evil
4. Walpurgis Night
5. Flour in the Wind
6. Warlord
7. Excalibur
8. Thunderland
Datum: 19.08.2007 - Autor Vince
„Stormwitch“ wurden bereits 1979 in Gerstetten/Germany gegründet, damals waren sie noch unter dem fragwürdigen Namen „Lemon Sylvan“ unterwegs ehe sie sich in „Sturm Hexe“ umbenannt haben. 1984 war es dann soweit mit „Walpurgis Night“ veröffentlichte die Deutsche Heavy Metal Band ihr erstes Album welche heute als absoluter Klassiker gilt und von vielen vergöttert wird. Nicht zu unrecht würde ich meinen, denn „Stormwitch“ waren damals in der Form ihres Lebens und hungrig auf Erfolg. Mit Nietengurt und Lederhosen bewaffnet machten sie sich auf den Weg um den Heavy Metal Breakdown zu schaffen. Die Band hatte immer schon ein Fable für Fantasy Geschichten und so verwundert es nicht das man sich bei den Songtitel an Hexen und der Geschichte von King Arthur orientiert. „Walpurgis Night“ wird durch das instrumentale „Dorian Gray“ eröffnet, „Gray“ der dank seinem Bild des ewigen Lebens mächtig war hätte sicher Freude an diesem Opener. Mit „Cave of Steenfoll“ geht es dann in die zweite Runde, ein rauer Metal Song mit vielen Ecken und Kanten. Bombastisch geht es weiter mit „Priest of Evil“ und dem Titeltrack „Walpurgis Night“. Um einiges besser gefällt mir aber das schnelle „Flour in the Wind“ welches amtlich los brettert. Legendär sind die hohen Screams von „Andy Mück“ die es dann auch beim coolen „Warlord“ zu hören gibt. Auch wenn ich „Walpurgis Night“ mag, bevorzuge ich doch „Stronger than Heaven“ denn die Chöre und Melodien sind auf dem dritten Werk der Deutschen wesentlich besser. Kult hin oder her geht das Debut musikalisch sicher in Ordnung aber hier ist doch nicht alles gold was glänzt und zwischendurch wirkt mir die Scheibe etwas zu eintönig.