Stormwitch - The Beauty and the Beast

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1987

Label
Aris

Besetzung
Vocals: Andy Aldrian
Guitars: Lee Tarot
Guitars: Steve Merichant
Bass: Ronny Pearson
Drums: Pete Lancer

Tracklist
1. Call Of The Wicked
2.The Beauty And The Beast
3.Just For One Night
4.Emerald Eye
5.Tears By The Firelight
6.Tigers Of The Sea
7.Russia's On Fire
8.Cheyenne
9.Welcome To Bedlam

Datum: 25.01.2006 - Autor Vince
In den 80er waren “Stormwitch” eine echte Bank im German Heavy Metal, die Mannen um Sänger “Andy Aldrian” legten ein Hammer Album nach dem nächsten ab und 1987 war “The Beauty and the Beast” an der Reihe, der vierte Longplayer wenn ich mich nicht täusche. Im Gegensatz tz früheren Werken zeigten sich die Deutschen auf dem Back Cover von der etwas schwuleren Seite, ne verzeiht mir aber die Kleider sind schon etwas daneben, aber in den 80er verzeihen wir natürlich alles, aber diese adeligen Klamotten sind schon etwas lächerlich...etwa so wie heute “Rock n Rolf” rumlauft. Der Sound ist etwas melodischen geworden, klar der Heavy Metal ist immer noch rege vertreten, aber alles einwenig softer, was gar nicht mal verkehrt ist. Der Opener ist schon mal ein echter “Stormwitch” Klassiker, “Call of the Wicked”, glänzt mit einem coolen Refrain, der man einfach mitträllern kann. Der Titelsong rockt auch amtlich und das schnelle “Just for the Night” drückt heftig auf das Speed Pedal. Weiter geht es melodisch mit “Emerald Eyes”, nebst einem smarten Chorus ist auch das Gitarren Solo mehr als gelungen. Leider sind “Stormwitch” heute nur noch einen Schatten ihrer selbst und haben sich im letzten Jahr zu Recht aufgelöst. Hier wurde noch frisch abgefeiert und das sogar mit einem wunderschönen mittelalterlichen Ballade in Form von “Tears by the Firelight”. Dass tolle an dieser Band waren schon immer die geilen Hooklines und Melodien, wenn man sich “Hammerfall” anhört merkt man erst so richtig woher die Schweden ihre größten Einflüsse gezogen haben. Der Mid Tempo Stampfer “Russia’s on Fire” kann sich auch hören lassen, hier singt Frontman “Andy Aldrian” zwischendurch wieder mal ganz hoch. Die zweite Hälfte des Albums ist zwar nicht mehr ganz so stark, aber auch diese Songs sind nicht zu verachten, “Cheyenne” erinnert an die ersten beiden Scheiben und das Finale “Welcome to Bedlam” ist mit einem fabelhaften Refrain bestückt. Ich glaube die alten Alben von “Stormwitch” wurden nie wieder veröffentlicht, wäre vielleicht mal an der Zeit oder? Findet ihr “The Beauty and the Beast” auf E-Bay zu einem fairen Preis, würde ich auf jeden Fall zugreifen...it’s German Metal History Baby!!







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