Erscheinungsjahr
1995
Label
Polydor
Besetzung
Gesang: Leon Geowie
Gitarre: Peter Szigetti
Bass: Alex T. Walker
Schlagzeug: Martin Engler
Tracklist
1. Big Fat Car
2. This Town ain´t ….
3. A Bit of christ
4. Over
5. Creatures
6. Trigger Dog
7. Train to nowhere
8. Jeannie
9. Bridge of dust
10. Outta´my Brain
11. FoxUnlceCharlieKing
12. Wall of Lies
13. Way of Thorns
Datum: 28.05.2004 - Autor Jörg
Kenner der Szene werden bei den Namen Leon Goewie oder Peter Szigeti schon vor Freude leuchtende Augen bekommen. Ja der ehemalige Sänger von VENGEANCE Leon mit dem Ur-Gitarristen von WARLOCK, wenn das mal nichts ist. Die Gruppe ging aus der Asche der Band CORACKO hervor, die ein gutes, aber leider sehr zerfahrendes Album gemacht hatten (THE NEW VIRUS SPREADS hieß das Teil, glaube ich- der Verf.). Auf der MATTERS OF SURVIVAL-Tour von AXXIS besuchte ich 2 Konzerte, bei dem ersten im OLD DADDY in Haltern waren STONEWASHED die Vorband, und ich erkannte sofort mit welchem Sänger ich es zu tun hatte. Ich sicherte mir einen Platz in der ersten Reihe, was nicht wirklich schwer war, da das OLD DADDY gerade mal zur Hälfte gefühlt war und keiner die Band kannte. Man hatte mit Leon einen genialen Sänger und vor allem auch Entertainer in den Reihen mit dem jede Band schon gewonnen hat. Wer mal VENAGEANCE auf der Bühne erleben durfte weiß was ich meine. STONEWASHED rissen eine Bomben-Set herunter, im deren verlauf ich noch eine Torte aus Rasierschaum und Erdbeeren ins Gesicht bekam, die für den Bassisten gedacht war, der an diesem Tag seine Geburtstag feierte, sich aber dummerweise duckte. Egal, die Musik hatte mich, leider hatte die Band weder T-Shirts noch CDs mit auf Tour. Aber am nächsten Tag wurde ich fündig und konnte mit „Way of Thorns“ die Party zu hause steigen lassen. Die Musik klingt fast so wie die von VENGEANCE, mit einer zeitgemäßen Produktion. Was nicht heißen soll, das wir hier eine Trend -CD besprechen, die Scheibe knallt nur ordentlich. OK, das erste Lied ist leider der Schwachpunkt des Albums, weil man hier den Gesang auf sehr moderne Art und Weise verzerrte, aber das waren auch schon die Ausfälle. Sehr gelungen ist die Coverversion des Disco-Hits der Band SPARKS „This town ain´t big enough for both of us“, welche die Version von HEAVENS GATE nur schlapp aussehen lässt (die Wolfsburger Band versuchte sich auf ihrem PLANET E-Album auch an dem Song –der Verf.). Wenn ihr die CD seht, nehmt sie mit, der Sänger ist eine Granate und die Songs sind alle hervorragend. Leider ist das die einzige CD von STONEWASHED, ich hatte noch gelesen das man sich in WAY OF THORNS unbenannte, aber man veröffentlichte nichts mehr.