Erscheinungsjahr
2007
Label
Twilightning Records
Besetzung
Vocals: Mikki Chixx
Guitars: Fly
Drums: Nico H.
Keyboards & Programming: Dave Snow
Tracklist
01. How To Spell Heroin
02. Save Me The Last Waltz
03. Bizarre.Glam.GOD
04. Dope Army
05. Dead Or Alive
06. Nightmare On Elm Street
07. No Use For Live
08. Wer Ficken Will
09. Like A Believer
10. Preacher Holiday
11. Necromantic Dreams
12. Alone In The Dark
Datum: 19.08.2007 - Autor Vince
Die Schweizer Band „Stoneman“ versucht mit ihrem zweiten Album „How to Spell Heroin“ einen weiteren Schritt in Richtung „Gothic Rock n’ Roll Superstar“. Wo auf dem Debut Album von „Mikki Chixx“ und Co. noch Industrial sehr dominant war, so findet man hier mehr Gothic Rock Einflüsse welcher der Kapelle wahrlich auch besser steht. Der Industrial ist nicht etwa tot, doch viel dezenter als auf „Sex.Drugs.Murder“ welches doch um einiges upgefuckter war. „Stoneman“ hören sich teilweise etwas wie die „69 Eyes“ an, dann wieder wie die „Deathstars“, alles in allem aber verdammt geil! Wie ich schon beim Debut schrieb, ich habe in dieser Stilrichtung noch nichts Besseres von einer Schweiz Band gehört und mit „Hot to Spell Heroin“ verstärken die Jungs diese Aussage noch um ein vielfaches. Songs wie „How to Spell Heroin“; „Save me the Last Waltz“ oder „Dope Army“ sind äusserst Catchy und hören sich fast schon Hit verdächtig an. Hier und da mal eine Prise „Marilyn Manson“ was auch nicht schlecht ist und 1,2,3 lets Fuck! Die Schweizer sehen zwar mehr wie eine Sleaze Band aus, würde mich mal wundernehmen wer den Sänger zu seinem Namen inspiriert hat, hört sich doch verdächtig nach Grossmeister „Nikki Sixx“ an oder nicht? Ich habe schon Verrisse dieser Platte gelesen, so richtig verstehen kann ich das nicht, denn „Stoneman“ bieten nebst einer fetten Produktion wirklich tolle Songs die diesem Genre würdig sind. Die Song Titel sind wieder schön morbide und erinnern an Splatter/Horror Movies ala „Nightmare on Elm Street“ welches sogar musikalisch mit dem Klassiker in Verbindung steht oder „Necromantic Dreams“. Ich will man nicht hoffen das man bei „Necromantic Dreams“ an den Deutschen Movie dachte, der ist nämlich absoluter Müll, was man vom Song hier nicht sagen kann. Wiederum kann ich die Scheibe allen Fans von den „Deathstars“ und Freude düsterer Musik empfehlen, das Liedergut ist klasse sofern man mit solchem Sound in Verbindung steht. Weiter ist eine deutliche Steigerung zum Debut feststellbar, „How to Spell Heroin“ sollte „Stoneman“ kommerziell eigentlich weiterhelfen, momentan das Non Plus Ultra in Sachen Schweizer Dark Rock!