Stone Sour - Same
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2003
Label
Roadrunner Records
Besetzung
Gesang: Corey Taylor
Gittare: James Root
Gitarre: Josh Rand
Bass: Shawn Economaki
Schalgzeug: Joel Ekman
Gittare: James Root
Gitarre: Josh Rand
Bass: Shawn Economaki
Schalgzeug: Joel Ekman
Tracklist
01. Get Inside
02. Orchids
03. Cold Reader
04. Blotter
05. Choose
06. Monolith
07. Inhale
08. Bother
09. Blue Study
10. Take a Number
11. Idle Hands
12. Tumult
13. Omega
02. Orchids
03. Cold Reader
04. Blotter
05. Choose
06. Monolith
07. Inhale
08. Bother
09. Blue Study
10. Take a Number
11. Idle Hands
12. Tumult
13. Omega
Datum: 18.06.2009 - Autor Melanie
Denn da hat alles angefangen. Zu der Zeit hatten sich fünf Jungs aus Iowa zusammengetan um aus Leidenschaft Musik zu machen. Sie legten sich auf kein Gerne fest, sondern machten das was ihnen Spaß machte. Mitglieder wechselten, so kam es dann, dass Jim Root irgendwann zu ihnen stieß.
Fünf Jahre lang taten sie das was sie wollten, ohne sonderlich großen Erfolg.
1997 schmiss dann Corey Taylor das Handtuch um bei Slipknot einzusteigen. Langsam fing die Band an auseinander zu brechen. Jim Root folgte Corey und würde Gitarrist bei Slipknot und die anderen Mitglieder gründeten Familien oder arbeiteten als Stage Manager (Shawn Economaki).
2000 trat Josh Rand mit ein paar Song Ideen an Corey heran und beiden fingen an Songs zu schreiben, die vielleicht irgendwann mal veröffentlicht werden sollte. Fast zehn Jahre nach der Gründung von Stone Sour trafen sich alle ursprünglichen Mitglieder wieder und begannen mit den Aufnahmen zu ihren ersten Album, was ich hier gerade vor mir liegen habe.
Doch nun fange ich mal mit der Musik an. Leute die Slipknot kennen, werden nicht alle Stone Sour mögen, den wo der Knot doch mehr im Metal zu finden sind, kann man Stone Sour getrost in die moderne Hard Rock Ecke stecken, obwohl auch sie manchmal etwas härter zu Sache gehen. Ich würde sagen sie machen alternativen Hard Rock mit tiefgründigen Texten.
Schon der Opener „Get Inside“ zeigt den Leuten wo es langgeht. Roh und hämmernd ist der Sound dieses Songs und Corey Taylor zeigt was in ihm steckt. Der Mann hat es wirklich drauf. Für alle die nicht wissen was ich meine, sollten sich auf alle Fälle „Bother“ „Blue Study“ oder „Inhale“ anhören.
Da kann man schon erkennen, dass er ziemlich viele Facetten des Gesangs beherrscht. Ob nun klaren Gesang, Schreien oder Sprechgesang.
Die Songs sind doch sehr hart und ich weiß nicht ob ich mit der Einteilung des Genres vertan habe, doch ich denke das ist Ansichtssache. Ich auf alle Fälle mag das Album sehr und ich tue mich immer etwas schwer damit die Musik und die Songs zu beschreiben. Meine Stärke liegt in dem interpretieren von Songtexten.
Ich weiß nicht ob es nun zu weit geht, wenn ich mehr auf die Texte eingehe, den für mich Lyrics sehr wichtig. Wir haben schon genug Friede, Freude Eierkuchen in der Popmusik…mal ehrlich habt ihr euch mal Gedanken darüber gemacht was für ein Mist die manchmal zu sagen haben?
Die Texte von Stone Sour sind teilweise sehr persönlich und nicht gerade einfach zu verstehen. Ich will anmerken das alles was ich von jetzt an von mir gebe ist meine Meinung und nicht die der Band. Corey Taylor hat keine einfache Kindheit und das spürt man auch in den Texten. „Get Inside“ könnte über Freunde sein, die ihn hintergangen haben, die meinten sie würden ihn kennen und sich im Endeffekt einen feuchten Kehricht darum geschert haben was mit ihm passiert.
„Blue Study“ ist meiner Meinung nach über eine unglückliche Beziehung, die soweit ging das er sich am Ende total leer und nutzlos vorkam und nichts anderes mehr wollte als zu sterben, damit er sich sicher fühlte, damit er nichts mehr spürte.
Man sollte sich nie wegen einem Freundeskreis verändern. Das tun was andere von dir verlangen, nur damit sie dich mögen. Bleib immer du selbst und wenn die anderen das nicht akzeptieren wollen können sie zum Teufen gehen. Das könnte man aus dem Song „Choose“ interpretieren. Wie ihr seht sind die Texte doch sehr tiefgründig und es lohnt sich auf alle Fälle mal einen Blick in das Booklet zu werfen.
Ich hoffe ich konnte euch dieses Album etwas schmackhaft machen, auch wenn ich nicht so direkt auf die einzelnen Songs eingegangen bin.
Vielleicht hilft euch die Beschreibung die Corey Taylor über seine Band hat: “Das Ziel dieser Band ist es gute Hard Rock Songs zu produzieren“.Und bei Gott das tun sie…ich kann es kaum abwarten bis ich etwas neues von ihnen in meinen Händen halten kann.





