Stevie Rachelle - Who The Hell Am I

6.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1998

Label
R.L.S. Records

Besetzung
Stevie Rachelle – Lead Vocals
Michael Raphael – All Guitars, Bass & Background Vocals
John Stephens – Keyboards, Piano & Strings
Brian “Dogboy” Burwells – Drums

Tracklist
1. Path Of Choices
2. Harbor Valley
3. Rock Me Gently
4. So Many Seasons
5. Little Black Light
6. What Ever Happened To Friends
7. Just Being Me
8. Who The Hell Am I
9. Can´t Take It Anymore
10. Broken Man

Datum: 07.06.2007 - Autor Psychobimbo
Schuster bleib bei deinen Leisten. So oder so ähnlich schoss es mir durch den Kopf als ich das erste Soloalbum des Tuff Frontmannes das erste Mal gehört habe. Das Stevie sich abseits von Tuff auch mal auf andere Weise ausdrücken möchte ist legitim und wenn man sich von einigen arg belanglosen Momenten nicht vergraulen lässt und man mit einem ruhigen Album zwischen friedvollem Countryrock und netter Singer/Songwriter Musik etwas anfangen kann dann hat man sich mit „Who The Hell Am I“ ein angenehmes Scheibchen für den nachmittäglichen Kaffeeklatsch angeeignet.

Den Blick auf das Cover sollte man tunlichst vermeiden, blinzelt einem von dort ein Stevie Rachelle entgegen der mit seiner schlechten Frisur und dem Mösenlechner Bart (Heißt das nicht Mösenlecker-Bart?? Anmerk. Jörg) ein bisschen wie Kurt Cobain beim Besuch bei Schwiegermuttern aussieht.

Man darf also froh sein das einem hier kein College Rock Album für Pullunder Träger sondern semirockige Flipflop Musik erwartet.

Ich nehme es Stevie Rachelle nicht krumm das er neben fetziger Hardrockmusik auch mal ein wenig einen auf Bon Jovi im Sanftmutsrausch macht. Schließlich will jeder mal kuscheln und da hat man mit „W.T.H.A.I.“ ein lauschiges Hintergrundgeplätscher das nicht weh tut, schön kitschig und oberflächlich wirkt, bzw. den Hausfrieden mit dem lärmgeplagten Nachbarn bestimmt kein weiteres mal stört.

Nach soviel Easy Listening ist aber mal sicher das man wieder richtig Bock auf Noise hat.

Ob man nun zärtliche Oden an verstorbene Haustiere oder Selbtfindungstriporgien braucht sollte man aber doch im Vorfeld mit sich und seinem Geldbeutel geklärt haben.







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