Stevie Rachelle - Since Sixty-Six
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2000
Label
RLS Records
Besetzung
Stevie Rachelle – Lead Vocals
Michael Raphael – All Guitars, Bass, Keyboards and Background Vocals on Tracks 1, 3, 6, 7 & 9
Nick Nolan – Electric Guitars, Acoustic Guitars & Bass on Tracks 2, 4 & 5
Mark Ricciardi – Lead Electric Guitars on Track 2 & 5
Gilby Clarke – All Guitars on Track 8
Johnny Griparic – Bass on Track 8
Brian Burwells – Drums on Track 7 & 9
Brian Tischy – Drums on Track 8
Christopher Cardenas – Background Vocals on Tracks 2, 4, 5 & 8
Michael Raphael – All Guitars, Bass, Keyboards and Background Vocals on Tracks 1, 3, 6, 7 & 9
Nick Nolan – Electric Guitars, Acoustic Guitars & Bass on Tracks 2, 4 & 5
Mark Ricciardi – Lead Electric Guitars on Track 2 & 5
Gilby Clarke – All Guitars on Track 8
Johnny Griparic – Bass on Track 8
Brian Burwells – Drums on Track 7 & 9
Brian Tischy – Drums on Track 8
Christopher Cardenas – Background Vocals on Tracks 2, 4, 5 & 8
Tracklist
1. Like A Kid Again
2. Not Telling The Truth
3. I Won´t Give Up
4. Two Peanuts On The Floor
5. It´s All Over
6. Tova
7. All Out Of Love
8. Don´t Complain
9. Broken Man
10. Hotline From Hell
2. Not Telling The Truth
3. I Won´t Give Up
4. Two Peanuts On The Floor
5. It´s All Over
6. Tova
7. All Out Of Love
8. Don´t Complain
9. Broken Man
10. Hotline From Hell
Datum: 08.06.2007 - Autor Psychobimbo
Stevie Rachelle auf Solopfaden die Zweite. Alles neu macht der Mai oder so ähnlich sagt man und scheinbar hat das auch der Tuff Spaßvogel eingesehen. War sein Solodebut noch etwas, nun, nennen wir es schwachbrüstig so ist sein zweites Solowerk schon von anderer Qualität. Natürlich handelt es auch hier nicht um ein Glam Metal Werk wie bei seiner Stammband aber hier brät zumindest die Gitarre wieder ordentlich. Das man hier wirklich wieder von Gitarrenmusik sprechen kann ist mit großer Wahrscheinlichkeit dem ehemaligen Guns ´n´ Roses Gitarristen Gilby Clarke zu verdanken der hier an den Reglern saß. Und wie seine Produktionen klingen hat mittlerweile wohl jeder mitbekommen.
Als stilistischen Anhaltspunkt kann man rauen Hardrock für Erwachsene aufführen. Das erste Soloalbum von Great White Frontröhre oder das Solodebut von Mike Tramp lässt sich gut zum Vergleich benennen. Also durchaus ernsthaft was die Texte anbelangt aber nicht ohne einer charmanten Roughness. Kein „Tuff“er Adrenalin Rock ´n´ Roll aber beherzt und mit dem nötigen Biss um auch Heavyrock Fans zu begeistern.
Die Vocals kommen gewohnt rau und ungekünstelt am Ohr an und unterstreichen den Eindruck der Ernsthaftigkeit bei dieser Platte.
Man merkt dem Songmaterial an das Rachelle zu dem Zeitpunkt schon 15 Jahre Erfahrung in Sachen Songwriting vorzuweisen hat und dementsprechend durchdacht wirkt die Angelegenheit. Im Vordergrund steht selbstverständlich der Song und Stevie verläuft sich nicht in technischem Aufgepose.
Bei „All Out Of Love“ handelt es sich um eine überaus bekannte Nummer die Stevie gekonnt für sich in Beschlag nimmt. Von wem das Original ist? Ich komm beim besten Willen nicht drauf. Und die Neuauflage von „Broken Man“ ist von ganz anderem Schrot und Korn als die zwischenfällige Erstaufnahme.
Wer also ein nachdenkliches Rockalbum mit textlicher Selbstanalyse und nötigem Abstand zu Tuff will kann beruhigt zugreifen. Es lohnt sich bis auf das unlustige Anrufbeantwortergelaber am Schluss wirklich.





