Steve Thorne - Emotional Creatures

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Inside Out

Besetzung
Vocals, Guitars, Bass: Steve Thorne
Drums: Paul Cook
Keyboards: Martin Orford
Mandoline: Anie Cottrell
Bass: Tony Levin
Drums: Nick d'Virgilio
Guitar: Gary Chandler
Keyboards: Geoff Downes
Bass: Rob Aubrey
Drums: Steve Christey
Bass: John Jowitt


Tracklist
01. Here they come
02. God Bless America
03. Well outa that
04. Ten Years
05. Last Line
06. Julia
07. Therapy
08. Every Second Counts
09. Tumbleweeds
10. Gone
11. Goodbye

Datum: 26.04.2005 - Autor Vince
Es ist schon wahnsinnig wie man von Musik in Trance versetzt werden kann. Ich halte mit „Steve Thorne´s Emotional Creatures“ eine Platte in den Händen, die mich die mich emotionell wahnsinnig berührt hat. Es war eine weise Entscheidung von „Steve“ dem Album den Titel „Emotionale Kreaturen“ zu geben, dieses trifft in meinem Fall absolut ins Schwarze. Nach einem kurzen Intro wird man mit „God Bless America“ sofort in den Bann der Musik gezogen. In traditioneller Akustik Songwriter Manier werden uns Songs präsentiert die tief ins Herz eindringen. Ich gestehe dass ich absolut von diesem Mann begeistert bin, der vorher erwähnte Opener „God Bless America“ schafft es ohne grossen Aufwand und grösstenteils mit Akustik Elementen den Hörer in die 70er Jahre zurück zu entführen. Der Song erinnert an Grössen wie „Simon & Garfunkel“ oder den begnadeten Songwriter „Cat Stevens“. Mit „God Bless America“ gibt es übrigens auch eine Kritik an America´s Grundeinstellung, wenn man den Lyrics genau folgt. „Steve Thorne“ greift auf „Emotional Creatures“ einige tiefgründige Themen auf, genau das erwartet man von einem Songwriter im Stile eines „Kritiker“. „Well Outta That“ ist ein sehr tiefgründiger Song, hier bei experimentiert „Steve“ mit verschiedenen Sounds, die dem Track einen wie schon gesagt tiefgründigen, so wie auch etwas düsteren Touch geben. Was mir bei „Emotional Creatures“ am besten gefällt sind die grandiosen Melodien, die manchmal wahnsinnig Happy klingen und dann enorm traurig wie beim Titel „Ten Years“. Ein weiterer genialer Song ist „Last Line“ der von Drogenabhängigkeit handelt, oder wie der Titel schon sagt um eine Kokain Abhängige. „Last Line“ ist ein unglaublich expressiver Track, man wird von der ersten Sekunde gleich mitgerissen und der Refrain geht unglaublich gut ins Ohr. Ein weiterer Leckerbissen auf diesem sensationellen Longplayer ist die traumhaft schöne Ballade „Julia“. Es ist wirklich wahnsinnig wie viel Gefühl in den Songs steckt, man könnte meine „Steve“ sitzt neben mir im Wohnzimmer und spielt mir sein Album vor.

„Steve Thorne“ kennen vielleicht einige von seiner anderen Band die sich „The Salamander Project“ nennt, auf „Emotional Creatures“ sind allerdings keine Musiker der Band zu hören, viel mehr hat „Steve“ das meiste selber eingespielt, der Rest stammt von Gastmusikern in Form eines „Nick D´Virgillo“ (Spock´s Beard) oder des Ex „Yes, Asia“ Keyboarders „Geoff Downes“.

Was mir natürlich auch sehr gut gefällt sind die Vocals von „Steve“ die auf diesem genialen Album für das nötige Feingefühl sorgen. Ich könnte sieben Seiten lang über diese Scheibe fachsimpeln, aber das würde in einer unnötigen Schwärmerei enden. Hört euch „Emotional Creatures“ an, dieser Silberling ist schlicht weg „märchenhaft“, lasst euch von „Steve´s“ Musik verzaubern, ich bin überzeugt das ihr genau so begeistert sein werdet wie ich.











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