Steve Grimmett Band - Personal Crisis
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2007
Label
metal heaven
Besetzung
Gesang: Steve Grimmett
Gitarre: Ian Nash
Bass: Ritchie Walker
Schlagzeug: Pete Newdeck
Gitarre: Ian Nash
Bass: Ritchie Walker
Schlagzeug: Pete Newdeck
Tracklist
1.Karma
2.Wait For Ever
3.Freedom
4.Lonely
5.Afterglow
6.Enemy
7.Promises
8.Invincible
9.Strength
10.Wrath Of The Ripper
11.Fallen
2.Wait For Ever
3.Freedom
4.Lonely
5.Afterglow
6.Enemy
7.Promises
8.Invincible
9.Strength
10.Wrath Of The Ripper
11.Fallen
Datum: 10.10.2007 - Autor Claudio
Von einer Soloscheibe sollte man nicht reden, denn dann würde man den Mitstreitern des Herrn Grimmett Unrecht tun, denn mit Ian Nash (Lionsheart), Ritchie Walker und Pete Newdeck (The Shock, Paul DiAnno) hat er auch Musiker dabei, die sich über Jahre in der Szene einen guten Namen gemacht haben.
Glücklicherweise wurde bei „Personal Crisis“ auf Experimente mit anderen Musikstilen verzichtet und man muss sich nicht auf Geheule, Gejammer oder andere musikalischen Eruptionen einrichten. Melodischer Metal, nicht mehr und auch nicht weniger, wird hier vorgetragen und man merkt sofort, dass diese Musik auch die Musik ist die den Bandmitgliedern am Herzen liegt. Kein Stakkatodrumming wie es beim europäischen Power Metal zurzeit Gang du Gäbe ist und auch kein arhythmisches Unterbrechen der Songs, sondern klare Songstrukturen, erstklassige Rhythmusarbeit, wobei mich gerade das Drumming an Cozy Powell (R.I.P.) erinnert und natürlich eine Stimme, die es endlich mal wieder schafft, mir eine angenehme Gänsehaut zu verschaffen. Songs wie „Karma“, „Invincible“ oder das Highlight „Wrath Of The Ripper“ sollten jedem Fan melodischem Metals Freude bereiten und zählen in diesem Genre definitiv zu den absoluten Höhepunkten des Jahres.
Objektiv betrachtet ist „Personal Crisis“ kein Album, dass den Innovationspreis gewinnen kann oder in irgendeiner Form etwas Neues bietet. Böse Zungen werden von „altbacken“ oder „ewiggestrig“ reden und mir ist das dermaßen egal, dass es mir gar nicht egaler sein könnte. „Personal Crisis“ ist ein Album für Menschen, die kein Problem damit haben Metal zu hören. Denen Melodie wichtig ist und die auch Black Sabbath Alben mit Tony Martin verehren. Keine käsigen Versuche Hip zu sein, keine Selbstbeweihräucherungen was man doch so alles noch kann, sondern NUR ein Album einer Musikrichtung, die sträflich vernachlässigt wird. Melodien die im Ohr hängen bleiben und Spaß machen. Wer das nicht so sieht, soll weiter das Hören was ja ach so Innovativ ist….





