Stephen Pearcy - Fueler
2.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Top Fuel Records
Besetzung
Stephen Pearcy - Vocals / Programming
Erik Ferentinos - Guitars
Mark Zavon - Guitars
Rich Contadino - Drums
Troy Johnson - Bass Guitar
Erik Ferentinos - Guitars
Mark Zavon - Guitars
Rich Contadino - Drums
Troy Johnson - Bass Guitar
Tracklist
1.Overdrive
2.Kill Kitty
3.That Sick Thing
4.Godsmack
5.Drive With Me
6.Spy Vs Spy
7.Young And The Damned
8.Dream Machine
9.Gamblers & Thieves
10.Sinomatic
11.Round & Round XXX
2.Kill Kitty
3.That Sick Thing
4.Godsmack
5.Drive With Me
6.Spy Vs Spy
7.Young And The Damned
8.Dream Machine
9.Gamblers & Thieves
10.Sinomatic
11.Round & Round XXX
Datum: 11.05.2006 - Autor Psychobimbo
Nachdem sich Pearcy nach seinem Ausstieg bei Ratt zwei richtig gute Alben mit seiner neuen Gruppe Arcade Hingelegt hat und dann sogar noch ein wirklich feines Reunionalbum mit den Ratten zustande brachte gelingt es ihm nach seinem zweiten Split mit der L.A. Sleazerock Legende nur noch seinen guten Namen in den Schmutz zu ziehen.
Ob wahllose Neueinspielungen seiner größten Hits die als solche keiner braucht oder mit Demo- und Livecompilations die in so mieser Qualität und ohne jegliches Herzblut erschienen das es einem ganz klamm ums Herz wird, nichts kann auch nur im Entferntesten mit seinen Heldentaten aus der Vergangenheit mithalten.
Bei seinem neuesten Solowerk "Fueler" kommt natürlich zum Ende hin wieder eine recycelte Version von Ratts "Round & Round" im schrecklich seelenlosen Industrialgewand zum Zug der einen in Versuchung geraten lässt die CD mitsamt dem Player in die Tonne zu kloppen.
Warum ich mit dem letzten Song beginne? Weil, glaubt es oder nicht, noch so ziemlich die einzige halbwegs erträgliche Nummer auf dem Album ist die man länger als 30 Sekunden erträgt.
Die Kombination macht’s aus und hier ist sie einfach Perfekt. Ein billiges Albumcover auf einem nicht erwähnenswerten Booklet gibt schon mal einen guten Einstand.
Bevor man die Scheibe anhört kann man sich schon mal im Heftchen schlau machen um welche Musiker man in Zukunft einen großen Bogen zu machen hat denn diese dahergelaufenen Suppenkasper können nicht mal im weitesten Sinne so etwas wie Feeling vermitteln und spulen stumpf ihren Mist runter.
Mist ist das nächste Stichwort, denn als etwas anderes ist das Songmaterial nicht zu bezeichnen. Wie man so einen Müll nur durch die Qualitätskontrolle bringt ist mir ein Rätsel und die Produktion (natürlich von Pfeife Stephen persönlich) ist als solche gar nicht zu bezeichnen. Das klingt wie die 5 Cent Kaugummiautomaten Version einer angesagten Kornscheibe ohne auch nur einen Moment lang einen ähnlichen Druck zu erzeugen. Stephens Stimme ist zwar noch einigermaßen Wieder erkennbar hat aber nichts mehr von dem hypnotischen und erotischen Flair der die klassischen Hairmetalalben der 80er zu unsterblichen Schmuckstücken der Plattensammlung werden ließ.
Möchte der Meister etwa bewusst seine Altfans vergraulen in dem er auf Trendklänge im schlechtesten Sinne setzt? Vermutlich ist es so aber noch viel wahrscheinlicher erscheint es das er sein letztes Fünkchen Kreativität versoffen und verkokst hat und nachdem ihm nichts mehr geblieben ist nimmt er einem noch die Erinnerungen an die guten alten Zeiten.
So nicht Mr. Peacy, geh in Rente und bleib der Musikszene fern. Produziere nichts, schreib keine Songs mehr und gib höchstens mal ein Interview wenn du gefragt wirst. Sollte wider Erwarten doch noch mal eine Besserung eintreten dann entschuldige ich mich gern bei dir, aber da dies nie passieren wird nimm Steven Adler und Jani Lane an der Hand und geht wohin der Pfeffer wächst.





