Steel Raiser - Race of Steel

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Pure Steel Records

Besetzung
Vocals: Alfonso Giordano
Guitars & Bass: Gianluca Rossi
Drums: Rico Rodriguez

Tracklist

1. Ride the Fire
2. Race of Steel
3. Dragon Battalion
4. Rising into the Night
5. Princess of Babylon
6. Roar of Revenge
7. Gloria Perpetua
8. The Night
9. Gears of War
10. Evil's Rage

Datum: 13.02.2008 - Autor Vince
Ihr steht auf “Priest”? Ihr könnt nicht mehr abwarten bis “Halford” und Co. einen neuen Silberling in die Regale schmeissen? Dann könnte euch eventuell „Race of Steel“ von der italienischen Heavy Metal Band „Steel Raiser“ gefallen. In Italien steht man auf die 80er, man steht auf Sleaze Rock und auf traditionellen Heavy Metal. Ich war ja selber ein paar Mal an Festivals in Italien und kenne die Szene ziemlich gut. Bands wie „Iron Maiden“ und „Judas Priest“ werden dort wie Götter gehuldigt obwohl die Italienischen Bands ja mehr Power Metal Gedudel orientiert sind. „Steel Raiser“ ist die neue Band von „Alfonso Giordano“ (Noble Savage). Die ersten beiden Tracks knallen einem dann auch ein wuchtiges Brett „Painkiller Metal“ an den Kopf, geile Stimme, brachialer Heavy Metal Sound, doch Leute das gefällt mir wirklich sehr gut. Weniger gut gefällt mir dann aber „Dragon Battalion“ welches einfach nur stinknormaler True Metal darstellt, das muss nicht sein. Nicht dass die Mucke schlecht ist aber wenn ich traditionellen Heavy Metal hören will ala „Cage“ dann will ich dazwischen keinen Italo True Metal hören. Schön dass sich „Steel Raiser“ dann bei „Rising into the Night“ dann wieder aufs wesentliche konzentrieren. Geiler Track der ordentlich abgeht und wirklich stark an „Painkiller“ von „Priest“ erinnert. Es ist ja das Ziel von „Steel Raiser“ den „Painkiller“ Stil zu perfektionieren und phasenweise gelingt es ihnen wirklich erstaunlich gut. „Cage“ ist für mich noch einen Tick besser denn die Amis verzichten auf Power Metal Gesülze in ihrem Stil. „Princess of Babylon“ ist dann nämlich wieder so ein ach so true lästiger Track der mit „Priest“ überhaupt nichts am Hut hat. „Roar of Revenge“ ist dann erneut ein Double Bass Knaller der zwar nicht so schlecht klingt aber mehr mit „Manowar“ am Hut hat als mit den Priestern. Auf Keyboards sollte man meiner Meinung nach auch verzichten, „Gloria Perpetua“ weist solche Sequenzen auf welche mehr als überflüssig sind…ich kann mich nicht erinnern auf „Painkiller“ Keyboards zu hören, bis auf „Touch of Evil“ aber das ist eine andere Geschichte und nicht vergleichbar. Nun, „Race of Steel“ gefällt mir trotz allem recht gut und beim nächsten Mal sollte die Band vielleicht einen Stil durchziehen und nicht versuchen eine Balance zwischen traditionellen Metal und Power Metal Gedudel zu finden, Mission Failed! Die Hälfte der Titel feuert einen unbändig geilen Metal Hagel ab, der Rest ist leider eher ein lasches Lüftchen. Wer natürlich auf Power Metal und „Priest“ steht der könnte hier seine neuen Helden gefunden haben….





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