Erscheinungsjahr
1994
Label
Epic/Sony Music
Besetzung
Vocals: George Eichmann
Guitars: Zlatko Perica
Various Guest Musicians
Tracklist
1. Boulevard of Broken Dreams
2. Give me a little Love
3. Rumours on the Air
4. Rainy Days
5. Grandpa´s Chair
6. Forever Tonight
7. Home sweet Home
8. Spread your Wings
9. Intergalactic Puke
10. Summerwinds
Datum: 09.07.2005 - Autor Vince
Auf den Namen “Steamtrain” stiess man vor kurzem in der grössten Tageszeitung der Schweiz. Dort konnte man lesen dass „George Eichmann“ in den Staaten, in Eigenregie Werbung mit seinem Namen machte, so von wegen, er wäre der grösste Schweizer Sänger. Des Weiteren konnte man einen Artikel finden, in dem behauptet wurde „Eichmann“ habe 1994 seine „Steamtrain“ Scheibe im Alleingang gepusht und die Platten selber gekauft. Wie auch immer, auf diese ominöse Platte möchte ich heute etwas genauer eingehen. Ich gebe zu, das es mich schon sehr gewundert hat, das „On the Move“ in die Schweizer Charts einzog. Gut, wir haben es hier mit einem soften AOR Album zu tun, das enorme Höhen aber auch einige Tiefpunkte aufweist. Der Opener „Boulevard of Broken Dream“ haut wirklich niemanden um, dafür muss man ohne Zweifel zugeben das „Give me a Little Love“ ein ziemlicher Ohrwurm ist. Gerockt wird auf „Move on it“ kaum, dafür setzt es mit „Rumours on the Air“ einen halbwegs passablen Low Tempo AOR Song. Das Soundgewand von „Steamtrain“ wird natürlich mit fetten Keyboards verstärkt, es gibt natürlich viele Melodic Rock Fans die auf so etwas stehen. „Rainy Days“ kann man noch einigermassen durchgehen lassen, töten würde ich allerdings nicht für diesen Track. „George Eichmann“ hört sich für mich Einbisschen wie „Steve Thompson“ an, aber dieser gefällt mir um einiges besser. Kann mir einer sagen, was der scheiss Spruch im Booklet soll? „Cigarettes? We don´t need them, It´s not a Joke, we don´t smoke.” Also erstes, interessiert es kein Schwein, ob die jetzt rauchen und das mit dem “Joke” ist fast schon sarkastisch genug, besser hätte noch gepasst “ Pot? We don´t need them, auch wenn wir wie Kiffer aussehen“. Ne, also ich weis nicht, ich habe ja nichts gegen „Steamtrain“ aber dieser Zigaretten Spruch ist so etwas von überflüssig oder? Das Beste an „Move on it“ sind in meinen Augen die Balladen, mit „Grandpa´s Chair“ präsentieren sie uns einen sehr gefühlsvollen Song der sich unglaublich gut im Ohr festsetzt. Leider sind die rockigen Songs stinklangweilig, so schlafen mir bei „Forever Tonight“ fast die Füsse ein, ausserdem nervt das Saxophon aufs äusserste. Bei „Home sweet Home“ tippe ich auf eine Drum Maschine, nun leider macht das den Track auch nicht besser und es wird einem erneut durchschnittliche Kost geboten, der Refrain ist übrigens äusserst kitschig. Nun vielleicht klappt es ja bei einem „Queen“ Cover besser? „Spread your Wings“ ist einer der unterbewerteten „Queen“ Songs überhaupt, die Version von „Steamtrain“ ist eigentlich gar nicht schlecht, kein Vergleich zu der „Blind Guardian“ Version, aber die Vocals von „Eichmann“ sind durchaus passend. Das Album wird durch die schnulzige Ballade „Summerwinds“ abgeschlossen und wenn ich ehrlich bin, gebe ich zu das ich froh bin das diese Platte nun zu Ende ist. Ich komme wie schon vor 12 Jahren zu dem Schluss das 3 gute Songs nicht für ein gutes Album reichen und das es tatsächlich sehr merkwürdig ist, das so ein Teil in den Charts landen kann…..ein Kauftipp ist „Move on it“ wirklich nicht.