Starwood - If it ain´t broke, Break it

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2004

Label
Metal Blade (USA)

Besetzung
Lizzy – Vocals, Guitars
Joey Scott – Drums & Percussion, Backing Vocals
Marten Andersson – Bass, Backing Vocals
Joe Steals – Lead, Rhythm, & Slide Guitars, Backing Vocals

Tracklist
1.Subculture
2.Wont back down
3.What´s your damage
4.All my grilfriends have boyfriends
5.Social Zero
6.If it ain´t broke, break it
7.Backlash
8.You´re so real
9.Bad Machine

Datum: 01.06.2006 - Autor Jörg
Das Starwood-Album wurde bisher nur in den USA veröffentlicht. Denn beim deutschen Metal Blade-Ableger findet man ja fast nur noch Radau. Schade, denn die Band aus den USA ist erste Sahne und man könnte Starwood nur vorwerfen, das ein Album von gerade Mal einer halben Stunde Spielzeit ein bisschen arg kurz ist.

Feinster US-Metal mit Glamschlagseite a la Ratt, Alice Cooper, Cheap Trick und sicherlich Lizzy Borden fahren in die Gehörgänge. Sänger Lizzy klingt arg wie sein Vorbild und Anfangs rätselte ich, ob es sich hier nicht um eine Zweitband des Horror-Rockers handelt. Doch die Pics auf der Homepage sprechen eine deutliche Sprache, die Starwood-Leute sind reichlich jünger.

Aber es gibt sicher schlechtere Vorbilder als wie die Lizzy Borden-Band, nur müssen sich Starwood eben mit diesen vergleichen lassen. Bei der Ähnlichkeit der Sänger auch kein Wunder.

„Wont back down“ und „Subculture“ stimmen dich sofort auf ein Album der Extra-Klasse ein und es fährt sofort die Hand mit den „2 Bier für die Männer vom Sägewerk“ in Richtung CD-Regal, wo eben die Lizzy Borden-CDs stehen.

Das Album gefällt mir ohne Ausrutscher von Anfang bis Ende und einen Füller oder schwachen Song findet man nicht unter den 9 Liedern. Bei „What´s your Damage“ treten die 70ger-Glam-Einflüsse sehr in den Vordergrund und bringen Abwechslung in die Bude, der Song könnte ohne Zweifel auf einem Alice Cooper-Album der spätern 70ger stehen und dort das Highlight sein.

Starwood sind eine frische, wenn auch nicht wirklich originelle (das stört mich aber nicht wirklich) neue Band die es mit Eiern und guten Songs versucht. Es könnte ihnen gelingen in der Szene Fuß zu fassen, denn „I fit ain´t boke…“ ist ein erstklassiger Einstand gewesen.

Einen Ohrwurm wie „All my girlfriends have Boyfriends“ hätte ich flugs mit einem Video-Clip versehen und versucht das Teil an die Leute zu bringen. Starwood haben nicht entäuscht und gehören auf den Einkaufszettel eines jeden Hard/Glamrock-Liebhabers.







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