Starbreaker - Love´s Dying Wish
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Frontiers Records
Besetzung
Gesang: Tony Harnell
Gitarre/Keyboards/Piano: Magnus Karlsson
Bass: Jonni Lightfoot
Schlagzeug: John Macaluso
Gitarre/Keyboards/Piano: Magnus Karlsson
Bass: Jonni Lightfoot
Schlagzeug: John Macaluso
Tracklist
1.End Of Alone
2.Evaporate
3.Love´s Dying Wish
4.Unknown Superstar
5.Hide
6.Building A Wall
7.Beautiful Disaster
8.Live Your Life
9.Hello, Are You Listening?
10.Changes Me
11. The Day Belongs To Us
12.This Close
2.Evaporate
3.Love´s Dying Wish
4.Unknown Superstar
5.Hide
6.Building A Wall
7.Beautiful Disaster
8.Live Your Life
9.Hello, Are You Listening?
10.Changes Me
11. The Day Belongs To Us
12.This Close
Datum: 01.08.2008 - Autor Claudio
So nun hab ich auch schon den Hauptkritikpunkt am zweiten Starbreaker Album “Love´s Dying Wish” direkt an den Anfang gepackt: die Produktion. Nicht das sie drucklos vor sich hinpröttelt oder gar unterproduziert ist. Nein, sie ist einfach zu perfekt, zu glatt, zu gesichtslos. Wenn sie wenigstens manchmal ein wenig rauer wäre, ein paar Ecken hätte an denen man sich stoßen könnte, die der Platte das Gesicht verleihen würden, dass die Musik und die Musiker definitiv verdient hätten, dann wäre es eine der Melodic Rock/Metal Scheiben des Jahres. Tony Harnell Magnus Karlsson, John Macaluso und der mir unbekannte Jonni Lightfoot haben sich beim Songwriting und beim Arrangement der Songs mächtig ins Zeug gelegt. Zelebrieren wundervolle Melodien, geniale Soli, tolle Rhythmen und alles mit einer Melancholie, die es schafft sich direkt in die Hirnwindungen zu fressen. Songs wie dem Ohrwurm “Evaporate” oder “Beautiful Disaster” vergisst man nicht so schnell und es ist ein gutes Zeichen, wenn man nach dem ersten Durchlauf bereits anfängt Melodien nach zu pfeifen. Ein besonderes Lob gilt in meinen Ohren Sänger Tony Harnell. Schon auf ihrem Debüt haben mir besonders der Gesang und die Gesangsmelodien gefallen, aber auf “Love´s Dying Wish” ist alles noch eine Klasse besser. Besonders “Building A Wall” beinhaltet eine Gesangslinie, die mir kalt den Rücken hinauf und herunter läuft. Starbreaker beweisen, dass Hard Rock nicht immer nur Party bedeutet, sondern dass Rocker auch mal traurig, verzweifelt und einfach alleine sind. Die recht dunkle Grundstimmung auf “Love´s Dying Wish”, welche sich im Artwork fortsetzt, macht die Platte zu dem besonderen, dass sie auch ist. Ich habe nur eine Sorge bei der Band und zwar, dass es keine Band ist, sondern nur ein weiteres Studioprojekt, wofür Frontiers schließlich auch bekannt sind, und niemals die Bretter die die Welt bedeuten betreten werden. Denn dadurch das es sich ausschließlich um Musiker der ersten Kategorie handelt, wären Starbreaker wahrlich ein Highlight der Konzerte Saison, aber ich befürchte es wird soweit nicht kommen. Falls es so sein sollte, und ich hoffe inständig, dass ich mich irre, dann kann man sich nur an den wirklich schönen Songs der Band aus der Konserve erfreuen.
Wie bereits gesagt “Love´s Dying Wish” ist ein wirklich gutes Album geworden, welches alle Fans melodischen Hard Rocks, Metals und auch Fans progressiver Musik ruhig antesten sollten. Anhänger von Bands in denen die Herren Musiker vorher schon mal spielten, Primal Fear mal ausgenommen, können “Love´s Dying Wish” eigentlich blind kaufen, aber auch die Gefolgschaft aus der Schnittmenge von Tyketto über Queensryche bis hin zu Fates Warning, sollten ruhig mal ein Ohr riskieren. Für mich ist “Love´s Dying Wish” einfach der Beweis, dass der harte Rocker sich seiner Emotionen nicht schämt und wenn die Produktion nicht so aalglatt wäre, dann wäre auch die Bewertung noch besser ausgefallen.....





