Star Rats - Rebelütion
8.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Perris Records
Besetzung
Gesang: Nico
Gitarre: Post
Bass: Kass
Schlagzeug: Braun
Gitarre: Post
Bass: Kass
Schlagzeug: Braun
Tracklist
1.The Angry Song
2.Rebelütion
3.The Devil and I
4.Slaughterh-h-house
5.Raise, Raise, Raise
6.Diablo Rising
7.I wish I Was
8.Sinshine
9.Unleashed
10.Private Hell
11.Spilledäsen
2.Rebelütion
3.The Devil and I
4.Slaughterh-h-house
5.Raise, Raise, Raise
6.Diablo Rising
7.I wish I Was
8.Sinshine
9.Unleashed
10.Private Hell
11.Spilledäsen
Datum: 22.09.2006 - Autor Jörg
Seit 2003 treiben sich die Star Rats dort herum und können schon auf ein Album zurückblicken. Zudem hat die Band etliche Konzerte in Vorprogramm von Alice Cooper, Skid Row oder Statetrooper gespielt. Also Greehorns sind Star Rats mit Sicherheit nicht.
Das hört man dem 2ten Album „Rebelütion“ auch an, hier sind Musiker am Werke, die was zu bieten haben. Hammerharten und schwer metalischen Rocl´n Roll säbeln uns die Vier Dänen um die Ohren. Es kommen mir Vergleiche mit den ehemaligen Wardog (die Band um den Ex-Tension-Sänger Tom Gattis) in den Sinn, der Groove welche Star Rats verbreiten ist dem von Wardog nicht unähnlich. Aber auch Dirty Rig und Hardcore Superstar können als Querverweis hinhalten. Zudem Sänger Nico doch ein wenig ähnlich klingt wie uns Jocke, nur mit etwas mehr Power auffe Bronchien.
„Rebelütion“ lebt von seiner wilden ungebremsten Attitüde, welche mich an die Bands der NWOBHM erinnert. Das Soundgebräu der Dänen ist eigentlich mit dem von uns geliebten Begriff Sleaze-Metal zu versehen. Genau das was ich bevorzuge. Wenig BlingBling, dafür eine Menge Power und Endgeiler Riffs. So einen Nackenbrecher wie „The Devil and I“ entwirft man nicht, wenn man den ganzen Tag vor dem Spiegel die neusten Kosmetika ausprobiert. Ein höllisches „Phil Cambell“-Solo krönt den Song, denn auch Motörhead sind unüberhörbar ein Einfluss der Star Rats.
Geiler Anspieltipp wäre von meiner Seite das Groovemonster „Slaughterhouse“, die brachiale Granate „Raise, Raise, Raise“ oder der witzige Ohrwurm „I wish i Was“. Damit dürfte man eigentlich von den Qualitäten dieser geilen Scheibe überzeugt sein. Es muss nicht immer ein bekannter Name sein, welcher einen zum Ausflippen bringt. Ab und Zu tun es auch die unbekannten Bands und das freut mich immer wieder.
„Rebelütion“ macht auf mich den Eindruck als wäre es ein Rohdiamant der so langsam zur seiner vollen Pracht heranreift. Allerdings sollten Star Rats aufpassen dass ihnen nicht zu sehr die Ecken und Kanten geschliffen werden, das wäre jammerschade.
Fans welche sich in diesem Jahr schon in wohligen Schauern zu den neuen Scheiben von Dirty Rig und Crank County Daredevils hingegeben haben, müssen Star Rats antesten. Das hier könnte die nächste CD sein, welche bei euch auf Dauerrotation geht. Rock´n Roll mit Frische, dazu noch die ungebremste Power von Heavy Metal: Das ist die 2te Star Rats.





