Stan Bush - Every Beat of my Heart

5.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1992

Label
IRS Records

Besetzung
Gesang, Gitarre: Stan Bush
Gitarre: ??
Bass: ??
Keyboard: ??
Schlagzeug: ??

Tracklist
1. Straight to the Top 3:55
2. Can't Hide Love 4:19
3. It Don't Get Better Than This 5:37
4. Never Ending Love 4:06
5. Ain't That Worth Something 5:06
6. Landslide 4:16
7. Could This Be Love 4:51
8. Full Circle 5:10
9. Every Beat of My Heart 4:47
10. The Search is Over 4:09

Datum: 31.05.2005 - Autor Jörg
Herrje, was ich nicht so alles in meiner Sammlung finde. Da habe ich sogar ein Album von AOR-Barde Stan Bush bei mir zu Hause Rumfliegen. Das Ding habe ich ja seit Ewigkeiten nicht mehr gehört, das wird dann auch gleich mal nachgeholt. Ja, ist nun schon nicht schlecht, was uns der Sänger/Songwriter hier vorsetzt. Das Album ist ein AOR-Scheibchen pur ohne Frage. „Every Beat of my Heart“ ist sozusagen das 2te Album welches er ohne seine Begleitband „Barrage“ herausbrachte, es gab schon mal eines aus dem Jahre 1983. Nun ist diese CD 1992 in die Läden gekommen und sicher gnadenlos untergegangen. Stan Bush ist ja nun wirklich kein Unbekannter, doch ich glaube nicht, das er sich im Jahr 1992 mit diesem, guten Album keine Frage, eine goldene Nase verdient hatte. Nette und auch recht plüschige Nummer wie „It don´t get better than this“ oder „Can´t hide Love“ wären in den 80zigern ein Hit geworden, doch nun sind es halt gute Songs, um die sich kein Mensch mehr was schert. Die eingeschworenen Freunde des AOR kennen diese CD sicher und mögen sie auch, aber ein Erfolg war das Album sicher nicht.

Toll klingen die Songs alle und ich glaube auch, dass jede Radiostation in den USA hier jeden Song ohne Probleme gespielt hätte. Viele ruhige Songs findet man auf „Every beat of my Heart“, am schönsten ist aus meiner Sicht die Ballade “Never Ending Love”, die so richtig unter die Haut geht.

Auch etwas Rockiges enthält uns Stan Bush nicht vor, das Stück „Full Circle“ besticht durch ein tolles Riff auf der Gitarre. Des Weiteren sticht hier noch der Titelsong heraus, der sich zum Ohrwurm mausert. Leider findet man auch einiges an Durchschnittsware auf dieser CD, welche irgendwie ein wenig zu sülzig klingt.

Insgesamt sicher kein schlechtes Album, doch irgendwie ist mir im AOR-Bereich schon einiges besseres begegnet. Und warum findet man nirgends wo eine vernünftige Besetzungs-Liste der Scheibe?







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