Spike - It's Treat to be Alive

8.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
Demolition Records

Besetzung
Vocals: Spike
Guitars: Paul Guerin
Guitars: Dave Colwell
Bass: Nigel Mogg
Bass: Nick Mailing
Drums: Michael Lee
Drums: Paul Hornby
Drums: Dave Kirkley
Drums: Pip
Piano: Keith Weir

Tracklist
1. Have A Drink With Me
2. Be Good To Yourself
3. Wins Ties And Losses
4. Everyday
5. Rise Above
6. Won't Ya Stick Around
7. Without You
8. Lady And Her Daughter
9. When I'm Away From You
10. So Far So Good
11. She's A Rolling Stone
12. I'm In Love With You
13. True Friends
14. 7 11 Roses

Datum: 10.04.2007 - Autor Vince
“Quireboys” Sänger “Spike” hat ja bereits 1998 ein Solo Album veröffentlicht, allerdings ist das Teil laut Redakteur „Psychobimbo“ nicht wahnsinnig toll geworden. Auch bei seinem zweiten Solo Album tendiert „Spike“ in Richtung der Platten von „Tyla“ mit dem er das überirdische Duett Album „Flagrantly Electrically Acoustically Yours“ aufgenommen hat. Natürlich ist auf „It’s Treat to be Alive“ wieder viel Herz-Schmerz angesagt und Sing & Songwriter Mucke der edlen Sorte. Die Scheibe kann zwar der „Tyla & Spike“ Veröffentlichung nicht das Wasser reichen, aber hier hat es einige Perlen die ich nicht mehr missen würde. Da hätten wir zum Beispiel die grandiose Ballade „Everyday“ welche an Gefühl kaum mehr zu überbieten ist oder den smarten Rocker „Rise Above“ mit welchem er am nahesten an den „Quireboys“ ist. Der Mann hat einfach eine unglaubliche Stimme, „Rod Stewart“ sollte sich eigentlich ein Beispiel nehmen, das man auch in der heutigen Zeit noch rocken kann, schliesslich hat er das zu Beginn seiner Karriere auch getan und nicht mal schlecht oder? „It’s Treat to be Alive“ ist ein perfekter Dark Bar Soundtrack, bei dem massig Whiskey ausgeschenkt wird und der Rauch wie aus einem Kamin qualmt. Ich bin vor allem von den Balladen angetan, nebst „Everyday“ kann auch das wunderschöne „Without You“ zu Tränen rühren. Dem nicht genug, bricht „Spike“ die Herzen mit „I’m in Love with you“ erneut und von mir aus kann der gute „Spike“ gerne einmal ein ganzes Balladen Album aufnehmen. „It’s a Treat to be Alive“ ist eine gute Scheibe, aber jetzt auch nicht der Oberbrüller auf den man 8 Jahre lang gewartet hat. „Quireboys“ Fans sollten sich die Scheibe natürlich besorgen und wer auf Sing n’ Songwriter Mucke in düsteren Atmosphäre steht, macht hier auch nichts verkehrt.





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