Sparklehorse - Dreamt for light years in the belly of a mountain

5.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2006

Label
EMI

Besetzung
Mark Linkous

Tracklist
1. Don´t take my sunshine away
2. Getting it wrong
3. Shade and honey
4. See the light
5. Return to me
6. Some sweet day
7. Ghost in the sky
8. Mountains
9. Morning hollow
10. It´s not so hard
11. Knives of summertime

Datum: 13.10.2006 - Autor Tallulah
Man darf grundsätzlich gespannt sein, wenn eine Band nach fünf langen Jahren wieder ein Studioalbum rausbringt. Die amerikanischen "Sparklehorse" bleiben nach wie vor ihrer Musikrichtung, einem Mix aus Experimental, Folk Rock und Indie, treu und liefern eine eher ruhige Scheibe ab. Wie ich aber nur allzu gerne betone, ist ruhige Musik nicht direkt schlechte Musik, auch wenn dies für so manchen Metaller eine schwerwiegende Erkenntnis sein mag.

Gerade der dritte Track, "Shade and honey" zeugt von wahren Emotionen und ist auf den ersten Blick ein seichter Popsong, aber beim genaueren Hinhören erkennt man schon das eine oder andere Komplexe heraus. Aber leider klingen alle anderen irgendwie auch so... NAJA.

Um ehrlich zu sein (und das sind wir hier bei Sleaze-Metal schliesslich immer), eignet sich diese Mucke vorzüglich für´s Einschlafen. Für den Normalgebrauch an Musikhören ist dieser Sound völlig unpassend, alle Eure Freunde würden Euch komisch anschauen, wenn sie bei Euch zu Besuch wären und dies im Hintergrund laufen würde. Mit der Freundin/dem Freund ist es absolut in Ordnung, aber bitte nicht für Parties, Gespräche oder sonst irgendwelchen Aktivitäten, wo Freundschaften auf dem Spiel stehen. "Sparklehorse" sind für ihre Musikrichtung ein gutgelungenes Projekt, aber jedem, der ein bisschen Pepp im Arsch hat, wird davon das Gesicht einschlafen. Ein gutes Beispiel dafür wäre "Return to me". Ach Gott, ich würd nie wieder zu dem Kerl zurückkehren, wenn der mich so ansülzen würde und Gefahr liefe, einzupennen. Wie gesagt, es ist eine sehr nette Band, aber der Schwung, das Lebhafte an sich, fehlt.

Ich würde jedem, der noch keine ruhige Platte sein eigen nennen darf, raten, es mit "Sparklehorse" zu versuchen, aber für alle anderen: Finger weg!





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