Southern Cross - Rise Above
7.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2007
Label
Thundering Records / Twilight Distribution
Besetzung
Gitarre/Gesang : David Lizotte
Gitarre : Olivier Perrier-Maurel
Bass : Jean-Francois Boudreault
Keyboard/Piano : Jean-Benoit Lemire
Gitarre : Olivier Perrier-Maurel
Bass : Jean-Francois Boudreault
Keyboard/Piano : Jean-Benoit Lemire
Tracklist
1.You Shall Be Damned
2.Never Dare Say
3.Fallen
4.Pale
5.The Third Gate
6.This World Was Just A Dream
7.By The Hand Of Fate
8.Rise Above
2.Never Dare Say
3.Fallen
4.Pale
5.The Third Gate
6.This World Was Just A Dream
7.By The Hand Of Fate
8.Rise Above
Datum: 21.09.2007 - Autor Claudio
Vielleicht liegt es an der geographischen Lage, aber gerade in den Songs, die ich eher dem amerikanischen Stil zuschreiben würde, wie zum Beispiel „Pale“, zeigen die Jungs ihre Stärken, aber wenn sie in europäischen Gefilden wildern, man höre den Opener „You Shall Be Damned“, geht der Schuss nach hinten los. Was im Besonderen auch an der Stimme von David Lizotte liegt, die sich in den mittleren Tonlagen am wohlsten fühlt und bei höheren Tönen arg limitiert und gezwungen wirkt. Auch der andauernde Einschub von Double Bass wirkt oftmals ziemlich nervig, weil die Strukturen zerrissen und Spannungsbögen rüde unterbrochen werden. Gerade bei den zusammengehörigen Songs „This World Was Just A Dream“ und „By The Hand Of Fate“ ist diese Tatsache mehr als auffällig. Die getragene, melancholische, an europäischen Prog Rock und Dream Theater erinnernde Stimmung wird immer wieder durch die Double Bass zerhackt. Verschiedene Stimmungen Emotionen kann man auch anders wieder geben und muss nicht wahllos drauflos ballern.
Alles in allem ist „Rise Above“ ein nettes Debüt guter Musiker geworden, die viele Stärken haben, aber an diesen noch arbeiten sollten und bestimmt auch werden. Von Newcomern mag ich im Falle von Southern Cross nicht reden, da sie schon seit dem Jahre 2000 existieren und in Kanada bereits mit Stratovarius, Edguy und Yngwie J. Malmsteen gespielt haben, was den europäischen Einschlag natürlich erklärt. Ich bin gespannt, wie es mit den Jungs weitergeht, da Talent und Willen definitiv vorhanden sind, nur leider nicht immer und bei jedem Song zum Vorschein kommen. So ist „Rise Above“ in meinen Ohren ein Album, das zwar engagiert, aber nicht herausragend ist, aber gerade Mittelmass sollte niemals ein Ziel sein. In diesem Sinne…..





