Sophia Ramos - Her Majesty

7.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2005

Label
Indepentend

Besetzung
Gesang: Sophia Ramos
Gitarre: Billy White, Steve Conte
Bass: John Conte
Mellotron&Moog: Nic Hard, Kenny White
Cello: Julia Kent
Schlagzeug: Nir Z, Tony Beard, Anthony Johnson

Tracklist
1.Black Madonna
2.What i do know
3.Esperanza
4.Kill your Pain
5.Deep in my Bones
6.Torn Down
7.Girlfriends Ghost
8.Shining Still
9.Jon´s Song
10.Stay here with you

Datum: 26.05.2007 - Autor Jörg
Aus den USA kommt diese tolle CD reingeschneit und ich wusste erst gar nicht so Recht was ich von dem Album der dunkelhäutigen, hübschen Sängerin halten soll. Die junge Sophia gibt mit „Her Majesty“ ihre 2 Visitenkarte in CD-Form ab und überzeugt mit einer granatenstarken Stimme, welche mich in gewissen Momenten an die tolle Ann Wilson von Heart erinnert. Okay, man kann die Musik auf „Her Majesty“ nicht unbedingt als Hardrock oder AOR bezeichnen, doch gute Rockmusik ist es auf jeden Fall. Es kommt auch ein wenig die Rotzgöre Pink in meinen Sinn, doch Sophia Ramos hat dieses ganze Getue und Gemurkse nicht nötig. Es überzeugt eindeutig die kompositorische Klasse und die grandiose Stimme der Frau. Mit ihrem Album kann sie sich in die Herzen der Rockfans, welche auch dem Soul und sogar neueren Bands wie Nickelback (ich wollte sie eigentlich nicht erwähnen) nicht abgeneigt sind erobern.

Die CD kann auf der gesamten Länge begeistern und ist nicht auf eine einzige Hitsingle ausgelegt. Sophia geht eben nicht die Luft nach 3 Liedern aus. Liest man die Biographie auf ihrer Homepage, dann bekommt man den Eindruck dass sich die Dame am wohlsten auf der Bühne fühlt und so klingt auch ihr Album. Die Lieder scheinen geradezu nach einer Live-Performance zu schreien.

Teilweise fährt Sophia Ramos ein echt hartes Brett und kommt damit doch in die Nähe des Hardrocks, höre sich hierzu mal „Esperanza“ an, das groovt wie Hölle und kann sich hören lassen.

Wer sich mal eine nicht unbedingt Metal-Typische CD gönnen mag, der liegt bei „Her Majesty“ genau richtig. Die Musik ist zwar nicht leicht in eine Schublade einzuordnen, doch das macht rein gar nichts. Ein breites Spektrum an Abwechslung wird hier geboten. Weitere Anspieltipps wären: „Kill Your Pain“, „Shining Still“ und die Powerballade „Deep in my Bones“, diese Stücke alle gut ins Ohr und man hat Spaß, der Frau mit der Bombenstimme zuzuhören. Hörproben oder CD-Bestellungen macht ihr über: www.sophiaramos.com oder www.myspace.com/sophiaramos







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