Erscheinungsjahr
2006
Label
Z-Records
Besetzung
Gesang/Gitarre: AJ Fedz
Gitarre: Karl Karlston
Bass: Mike Black
Schlagzeug: John Savage
Tracklist
01. Wake up the Nation
02. Hard Life
03. Breakout
04. Sweet Desire
05. Back for the Kill
06. Can´t Stop the Insanity
07. Love Steals
08. You never knew Me
09. Shot Gun
10. Money on her Mind
Datum: 30.08.2007 - Autor Odette
Snakeryder war für mich eher eine ziemlich unbekannte Band aus Amerika. Also hab ich ein bisschen im Internet gestöbert und bin auf einige Informationen gestoßen. Die Band aus New Jersey gibt es seit 2002 und wurde von Songschreiber und Sänger AJ Fedz ins Leben gerufen. Ihr Originaldebut aus 2003„D.O.A“, wurde später nochmals im September 2004 von ihrem aktuellen Label Z-Records wiederveröffentlicht. Da ich das erste Album nie gehört habe, orientiere ich mich an ihrem zweiten Album „Back for the Kill“. Normalerweise ist Snakeryder eine 4-Mann Band, aber aus bestimmten Gründen hat AJ Fedz all den Gesang, alle Instrumente eingespielt und selbst auch das Mischen und Aufnehmen auf Back for the Kill übernommen. Wünscht man sich die 80s zurück, liegt man mit diesem Album total richtig. Ich würde Bands wie Night Ranger oder Saxon nennen. Ihre Musik erinnert einfach stark an diese. Was auch an der starken Ähnlichkeit der Stimme und Gesangstils von Fedz zu Saxon liegen könnte. Leider erwecken die zehn Songs bei mir nicht die vielleicht gewünschte Wirkung, was aber Liebhabern des alten Rocks und den 80s voll zusagen wird. „Wake up the Nation“ startet recht schnell mit hüpfenden Gitarrenbeat durch. Was sich bei „Hard Life“ etwas gemächlicher anhört, jedoch den Refrain recht leicht merken lässt. Bei „Breakout“ haben wir einen typischen 08/15 Song wie schon bei Bon Jovi, Bonfire und Co zu hören war. Mit „Sweet Desire“ haben wir die Standardballade und ist eher nichtssagend. Der Song „Back for the Kill“ könnte auch glatt von Crystal Ball gesungen worden sein. Sehr rhytmische Gitarre klirren bei „Can´t Stop the Insanity“, leider schwächt der Song stark beim Refrain sehr ab. Auch bei „Love Steal“ lassen typische 80s Passagen läuten mit einem schönen Chorus. Einzig der Song „You never knew me“ hat ein wenig mehr neuere progressivere 90iger Einflüsse würde ich sagen. „Shotgun“ fließt nur irgendwie mit und lässt das Album nicht besser klingen. Auch der letzte Song „Money on her Mind“ lässt mich nicht gerade Luftsprünge machen.
Fazit des Ganzen: Schön und gut noch immer an die 80s zu glauben, aber heutzutage erwartet man einfach mehr im musikalischen Bereich. Ob sich Snakeryder halten können wird sich zeigen. Einen großen Fankreis würde ich mal nicht sehen, außer den wirklich Hartgesottenen, die den 80s stark die Treue halten. Ganz nett, aber mehr auch nicht!