Smashed Gladys - Social Intercourse

8.5 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1988

Label
Elektra

Besetzung
Gesang: Sally Cato
Gitarre: Bart Lewis
Gitarre: Roger Lane
Bass: J.D. Malo
Schlagzeug: Matt Steluto

Tracklist
1. Lick it Into Shape
2. Seventeen Goin' on Crazy
3. Play Dirty
4. Dive in the Dark
5. Eye of the Storm
6. Hard to Swallow
7. Legs Up
8. Eye for an Eye
9. Cast of Nasties
10. Sermonette

Datum: 01.02.2007 - Autor Jörg
Das 1985 auf einem Independent Label veröffentlichte Debüt der kanadischen Smashed Gladys interessierte leider kaum einen Fan. So Schade wie es klingen mag, doch dieses raue Stück Sleazerock ging mehr oder weniger unter.

Röhre Sally Cato und ihre Jungs ließen sich aber nicht beirren und machten weiter, so das sie 1988 im Zuge des Sleaze/Glam-Pushes von Elektra Records gesignt und zu einer weiteren Veröffentlichung kamen. „Social Intercourse“ ist ohne Frage besser produziert wie das Debüt, hat aber immer diesen wilden ungebremsten Streetcharme. Das größere Aufnahmebudget ermöglichte es die Energie der Band in zielgerechte Bahnen zu lenken und die Band rockte besser denn je. Vielen Bands wurden durch eine Major-Produktion ja die Zähne gezogen oder zumindest abgefeilt. Im Falle der Smashed Gladys war es genau das Quäntchen was der Band noch fehlte. Schlau wie man war, nahm man die 3 besten Songs des Debüt (Hard to Swallow, 17 goin on Crazy und Eye of the Storm) gleich noch mal neu auf.

Auch die neuen Songs wie „Lick it into Shape“ (eine herrliche Lobeshymne auf den Oralsex), „Play Dirty“ oder die Single „Dive in the Dark“, standen da Qualitativ in nichts nach.

Rüd, wilder Street-Sleaze mit einigen feinen Pianoeinschüben geben uns die Fünfe aus dem Ahornlande. Sängerin Sally Cato mauserte sich optisch von der Hinterhof-Metal-Schlampe, zu einer echten Wildkatze. Die mit einem Loch in der engen Jeans, an der richtigen Stelle natürlich, mehr Sex ausstrahlte wie alle Sunset-Strip-Koks-Nutten zusammen.

Ein Jammer das es mit den Smashed Gladys nach diesem tollen Album schon wieder zu Ende ging.

Die Entwicklung der „Zerschmetterten Gladys“ kann schon mit dem Sprung der LA Guns vom Debüt hin zu „Coacked&Loaded“ verglichen werden. Leider war den Gladys nicht der Erfolg gegönnt.

„Social Intercourse“ ist für die Liebhaber von Sleazerock ein echtes Muss, denn diese Scheibe bietet vom ersten Ton bis hin zum Rausschmeißer „Sermonette“ keinen schwachen Song und gehört mit zu den Perlen aus diesem Genre. „Cast of Nasties“ war die Bandhymne und gehört auf jedem Sleaze-Sampler. „Eye for an Eye“ bringt jede Party nachts um 3 über ihren toten Punkt.





















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