Smashed Gladys - Same

7.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
1985

Label
SG Records

Besetzung
Gesang: Sally Cato
Gitarre: Bart Lewis
Gitarre: Marcel La Fleur
Bass: J.D. Malo
Schlagzeug: Matt Stellutto

Tracklist
01. Playin' Tuff
02. 17 Goin' On Crazy
03. Eye Of The Storm
04. Revolteen
05. It Ain't Right
06. Hard To Swallow
07. Once You've Tasted Blood
08. Dream Away Heartache
09. Never Take No (For An Answer)
10. Metal Guru
11. Bump In The Night (*CD only*)
12. Black Beauties & Blue-Eyed Blondes (*CD only*)
13. Sweet Pain (*CD only*)
14. Woman (*CD only*)
15. Living, Loving , & Learning (*CD only*)

Datum: 13.08.2005 - Autor Jörg
Smashed Gladys dürften nur für eingefleischte Sleaze-Rock-Kenner ein Begriff sein, denn die Band ist eine ziemlich unbekannte Nummer. Des Weiteren waren die Smashed Gladys schon recht früh am Start und veröffentlichten ihr Debüt 1985. Eine 2te Scheibe folgte noch, und das war es dann auch schon, mehr ist mir über die Band um Frontdame Sally Cato auch nicht bekannt. Mir ist dann mit viel Glück eine CD-Version des ersten Albums in die Hände gefallen und ich musste erst Mal mein Wissen über diese Band auffrischen. Ich konnte zumindest in Erfahrung bringen, dass wir es hier mit Kanadiern zu tun haben. Ein Kumpel von mir war damals im Besitz von beiden Longplayern, als dann der Song „17 goin on Crazy“ erklang, klingelte es wieder. Ja, die sind bekannt, doch richtig einordnen kann ich die Band immer noch nicht. Egal, die Musik gefällt mir und lässt sich als eine Mischung von Hanoi Rocks, Joan Jett und Madam X gut umschreiben. Sängerin Sally hat eine raue und verschärfte Stimme, welche sich wie Salzsäure in den Gehörgang frisst, eine süße und niedliche Stimme hätte auch nicht zur Musik gepasst. So etwas schwer und schleppend rockendes wie „Eye of the Storm“ ist sicher nicht leicht zu fassen, bringt aber Abwechslung in das Album.

Auffällig ist das die CD-Version mit etliche Bonus-Liedern ausgestattet wurde, welche den Hauptsongs in nichts nachstehen. Hier runter befindet sich auch eine Coverversion vom T Rex-Hit „Metal Guru“. Auch eigene Songs wie das augenzwinkernde „Hard to Swallow“ oder „Never take no (for an answer)“ stehen wie eine Eins und sind ihr Geld wert. „Revolteen“ hat ein Riff wie es Kiss in den 70gern nicht besser hätten schreiben können. Smashed Gladys sind das Paradebeispiel für eine der frühen Sleaze-Bands, hätte die Band ihr Album drei Jahre später auf den Markt gebracht, so würde sie sicher bekannter geworden sein. Aber auch die Insider-Bands haben ihren Reiz. Fragt mich nicht ob die CDs dieser Band besonders rar, oder extrem einfach aufzutreiben sind, ich habe mein Exemplar bei einer Internetauktion abgestaubt. Da war ich auch der einzige Interessent, was an dem Bekanntheitsgrad der Band gelegen haben mag, für mich war es Glück. 15 Mal guten Sleazerock mit weiblichem Gesang, haben wir auf dem Erstling der Smashed Gladys und es dürfte niemand enttäuscht sein der seine Seele an den Sleaze-Rock verloren hat.







last.fm Player


TOP-NEWS
Interview: Voodoo Six


RANDOM REVIEWS