SlipKnot - All hope is Gone

9.0 von 10 Punken


Erscheinungsjahr
2008

Label
Roadrunner Records

Besetzung
#0 Sid „DJ Starscream“ Wilson
#1 Joey Jordison
#2 Paul Gray
#3 Chris Fehn
#4 James Root
#5 Graig “133” Jones
#6 Shawn “Clown” Crahan
#7 Mick Thomson
#8 Corey Taylor

Tracklist
1. execute
2. Gematria (The Killing Name)
3. Sulfur
4. Psychosocial
5. Dead Memories
6. Vendetta
7. Butcher’s Hook
8. Gehenna
9. This Cold Black
10. Wherein Lies Continue
11. Snuff
12. All Hope Is Gone

Bonus Tracks:

13. Child Of Burning Time
14. Vermilion Pt. 2 (Bloodstone Mix)
15. Till We Die

Datum: 26.09.2008 - Autor Melanie
Es geschehen doch noch Wunder in der Welt, oder etwa doch nicht?

Ist es normal das man eine Band jahrelang ignoriert, weil man denkt das sie eh nur Krach machen?

Ich war schon immer etwas offener für moderne Stilrichtungen…so habe ich schon vor zwei Jahren „Bullet For My Valentine“ gehört und hatte beide „Stone Sour“ doch an die maskieren Männer habe ich mich nie gewagt, denn ich war jahrelang in dem Glauben das „Slipknot“ nur eine Krawallband wären und nicht besonders viel auf den Hacken hat….na ja…was soll ich sagen…Irren ist menschlich!!!

Vier Jahre ist es jetzt her das die neun maskierten Irren ihre letzte Scheibe „Vol. 3 (The Subliminal Verses)“ herausgebracht haben und ich denke die Fans haben nur auf ein Lebenszeichen gewartet. Und was für ein brachiales Album haben uns „Slipknot“ geliefert.

Es wurden schon Stimmen laut, dass die Band nicht mehr so schnell und brutal wären wie auf ihren ersten Alben. Mein Gott auch „Slipknot“ haben das Recht sich zu verändern, den ansonsten wäre es doch wirklich zu langweilig, aber manchen Leuten kann man es halt nicht Recht machen.

Ich muss sagen das mir mit „All Hope Is Gone“ endlich mal wieder ein Album vorgelegt wurde das ich mich mehr aus dem Kopf bekomme. Ich könnte es den ganzen Tag hören, obwohl ich denke das Jörg dann irgendwann mal fragen würde ob ich noch richtig ticke…nein tue ich nicht…denn ich habe Blut geleckt und nun bin ich vollkommen verloren.

Mag sein das „All Hope Is Gone“ das melodischste Album von „Slipknot“ ist, aber ich finde es hat an Härte gewonnen. Wenn man genau hinhört kann man so viele Sachen entdecken die diese Band so hörenswert macht. Schon alleine die Härte die „Joey Jordison““ auf seinem Kit herausholt…begleitet von den Percussionisten „Chris Fehn“ und „Shawn Crahan“…ist der Wahnsinn. Da kommt eine Wand auf dich zu die dich umhaut…und ich will nichts anderes hören.

Beim ersten Durchlauf sind mir sofort vier Songs aufgefallen. Mit „Sufur“, „Psychosocial“, „Dead Memories“ und “Butcher’s Hook” haben die neun Männer aus Des Moines, Iowa wahre Ohrwürmer erschaffen sie sich sofort ins Ohr fressen und sich dort einnisten.

Was mir noch besonders aufgefallen ist, ist das „Corey Taylor“ mehr clean singt als vorher…und ich muss zugeben ich liebe seine Stimme.

Nun muss ich aber zu einem Song kommen der mich wirklich vom Hocker gehauen hat. Mit „Snuff“ haben „Slipknot“ meinen neuen Lieblingssong geschrieben. Ich weiß jetzt kommt wieder…ist ja klar…sie ist ja auch ne Frau…nichts da…Wie einige von euch wissen höre ich Metal/Hard Rock seit 1986 und ich kann behaupten das ich etwas Ahnung habe von dieser Art von Musik…ich bin nicht das typische Weibchen das nur Balladen hört…ich mag es auch ganz gern wenn es brachial zugeht, ansonsten würde ich dieses Review ja auch nicht schreiben, doch in dem Song „Snuff“ stecken so viele Emotionen ich kann gar nicht beschreiben was in mir vorgeht wenn ich dieses Lied höre. Mir läuft es eiskalt den Rücken runter, wenn die Akustikgitarre anfängt und Corey die erste Strophe singt. Vielleicht versucht der Sänger mit diesem Song seine letztjährige Scheidung verarbeiten, doch das will ich hier nicht behaupten.

Ich möchte hier auch noch klarstellen, dass „All Hope Is Gone“ nicht die einzige CD ist die ich von „Slipknot“ kenne…ich habe mir alle Scheiben angehört und weiß also wovon ich spreche…und ich denke das da noch mehr geht, deswegen werde ich nicht die 10 zücken, denn …NOT ALL HOPE IS GONE!!!!









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