Erscheinungsjahr
1990
Label
American
Besetzung
Vocals & Bass: Tom Araya
Guitars: Kerry King
Guitars: Jeff Hannemann
Drums: Dave Lombardo
Tracklist
1. War Ensemble
2. Blood Red
3. Spirit In Black
4. Expendable Youth
5. Dead Skin Mask
6. Hallowed Point
7. Skeletons Of Society
8. Temptation
9. Born Of Fire
10. Seasons In The Abyss
Datum: 17.03.2007 - Autor Vince
1990 veröffentlichten „Slayer“ mit „Seasons in the Abyss“ ein wahres Meisterwerk und es ist in meinen Augen auch das letzte richtig gute Gute der Band. Mit „South of Heaven“ haben „Tom Araya“ und Co. bereits einen Schritt in die Melodiöse Richtung gemacht, mit „Seasons in the Abyss“ haben sie diesen Stil allerdings Perfektioniert und das ohne einen Kommerz Touch. Natürlich geht es hier auch wieder ordentlich zur Sache, „War Esemble“ zum Beispiel ist ein wahrer Thrash Metal Klassiker mit einem feurigen Riff und einem Knaller Refrain. Die wahren Höhepunkt auf „Seasons in Black“ sind aber die genialen Mid Tempo Songs und davon gibt es hier gleich ein paar. Das feine „Expendable Youth“ muss unbedingt erwähnt werden, mein Favorit ist aber das grandiose „Dead Skin Mask“, welches einen verdammt starken Refrain aufweist und eine musikalische Meisterleistung darstellt. Das Wort Ohrwurm konnte man bis Dato nie mit „Slayer“ in Verbindung bringen, aber verflucht noch mal „Dead Skin Mask“ haut alles weg. Wer es gerne härter mag, wird natürlich auch bestens bedient, „Halloweed Point“, „Temptation“ und „Born in Fire“ eignen sich bestens zum Headbangen und wer davon keine Nackenstarre bekommt ist wirklich „Hardcore“. Wie schon gesagt, gefallen mir hier vor allem die Melodiösen Songs und neben „Expendable Youth“ und „Dead Skin Mask“ gibt es noch das coole „Skeletons of Society“ und der göttliche Titeltrack „Seasons in the Abyss“ welcher wiederum ein absoluter Band Klassiker darstellt. Nun, wenn ihr mich fragt waren Slayer zu dieser Zeit auf ihrem Höhepunkt und besser als je zuvor. Obwohl „Seasons in the Abyss“ ein typischen „Slayer“ Album ist konnte es damals auch Leute anziehen die mit Thrash oder Speed nicht viel am Hut hatten, dass kann ich wirklich gut verstehen denn die Melodien sind einfach einzigartig. Was haben „Slayer“ nach „Seasons in the Abyss“ noch geschafft? Sie haben Alben wie „Divine Intervention“, „Diabolos in Musica“ oder „Christ Illusions“ veröffentlicht, nun gut die Platten mögen nicht schlecht sein, aber im Grossen und Ganzen ist es ein herunterleiern von knallharten Riffs und Melodien findet man eher selten. „Reign in Blood“ und „Seasons in the Abyss“ sind meine Lieblings Alben von „Slayer“ und ich denke ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da, die Scheibe hier ist ein wahres Meisterwerk und obwohl die Produktion von „Rick Rubin“ nicht mehr dem Standart von heute genügt, mächtig in den Arsch tritt!