Slamer - Nowhere Land
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2006
Label
Frontier Records
Besetzung
Gesang: Terry Brock
Gitarre/Keyboard: Mike Slamer
Bass: Billy Greer
Schlagzeug: chet Wynd
Gitarre/Keyboard: Mike Slamer
Bass: Billy Greer
Schlagzeug: chet Wynd
Tracklist
1.Nowhere Land
2.Strenght to carry on
3.Not in Love
4.Come to me
5.Higher Ground
6.Jaded
7.Beyond the Pale
8.Runaway
9.Audio Illusion
10.Perfect Circle
11.Superstar
2.Strenght to carry on
3.Not in Love
4.Come to me
5.Higher Ground
6.Jaded
7.Beyond the Pale
8.Runaway
9.Audio Illusion
10.Perfect Circle
11.Superstar
Datum: 07.09.2006 - Autor Jörg
Der britische Gitarrist Mike Slamer hat seine Karriere bei der Band City Boy gestartet und weitere Stationen seiner Laufbahn waren Streets und Kansas. Des Weiteren war er in den 80gern mit Bands wie Walls of Silence aktiv oder half Warrant auf ihren beiden ersten Scheiben an der Gitarre aus. In den 90gern ging es dann eher im Underground mit Steelhouse Lane weiter und mit der Band begeisterte er die Fans mit dieser Band. Zuletzt glänzte er mit Seventh Key und brachte wieder Schwung in die Melodikrock-Szene.
Nun kommt Mike Slamer mit „Nowhere land“ einen Solo-Album daher, ans Mikrofon hat er niemand geringeres als Terry Brock (Ex-Strangeways)geholt.
„Nowhere Land“ startet arg bombastisch und macht mir persönlich mit dem ersten Song den Einstieg schwer. Doch schon mit „Strenght to Carry on“ geht es so weiter wie ich es mit gewünscht habe, nämlich mit guten AOR. Sicher gehört Bombast zum AOR wie die Butter aufs Brot, doch eine gewisse Überfrachtung an Keyboards und Stringsamples sind einfach nichts für mein Ohr. Das finde ich eben im ersten Song extrem wieder.
Der Rest des Albums lässt sich gut hören und „Come to me“ zaubert mit seinen 8 Minuten eine tolle Atmosphäre in den Raum und man schließt automatisch die Augen und fängt mit dem Tagträumen an.
Auf „Nowhere Land“ sind sicher nicht alle Songs ein Volltreffer und gegenüber Seventh Key zieht Slamer meiner Meinung nach, arg den Kürzeren. Am Ende bleibt jedoch eine gute, nette, mit einigen Höhepunkten gesegnete CD.
Allerdings rechne ich Slamer jetzt nicht so arg hohe Chancen ein, denn gerade 2006 war ein, an Highlights nicht armes Jahr und es stehen noch einige Veröffentlichungen an. Dies Album dürfte daher nur etwas für Alles-Käufer, Mike Slamer-Fans und Sammler sein.
Wie gesagt gar nicht schlecht, doch der ganz letzte Piff fehlt.





