Skyclad - Prince of the Poverty Line
6.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1994
Label
Noise records
Besetzung
Gesang: Martin Walkyier
Gitarre: Steve Ramsey
Gitarre:Dave Pugh
Violin, Keybaords: Cath Howell
Bass: Graeme English
Schlagzeug: Keith Baxter
Gitarre: Steve Ramsey
Gitarre:Dave Pugh
Violin, Keybaords: Cath Howell
Bass: Graeme English
Schlagzeug: Keith Baxter
Tracklist
1.Civil War Dance
2.Cardboard City
3.Sins of Emission
4.Land of the Rising Slum
5.The One Piece Puzzle
6.A Bellyful of Emptiness
7.A Dog in a Manger
8.Gammadion Seed
9.Womb of the Worm
10.The Truth Famine
2.Cardboard City
3.Sins of Emission
4.Land of the Rising Slum
5.The One Piece Puzzle
6.A Bellyful of Emptiness
7.A Dog in a Manger
8.Gammadion Seed
9.Womb of the Worm
10.The Truth Famine
Datum: 05.11.2004 - Autor Jörg
Ein Bekannter schwärmte mir seinerzeit in den höchsten Tönen von dieser Platte vor, so konnte ich nicht anders und habe mir das Album (damals noch auf Vinyl) gekauft. Schon der Opener „Civil War Dance“ ist gut, aber da haben Skyclad schon prickelndere Einstiege in ihre Platten gehabt. „Cardbord City“ geht da schon mehr ab und rettet „Prince ...“ über die ersten Runden, ein Bandklassiker, welcher noch heute auf Konzerten abgefiert wird. Die Mucke von Skyclad ist hier immer noch recht Thrash-Metal-lastig und die Folkelemente sind eher schönes Beiwerk und werten die Musik auf, als wie sie sich in den Vordergrund drängen. Von dieser Skyclad-Besetzung sind heute nur noch Gitarrist Steve Ramsey und Bass-Mann Graeme English übrig, beide dürften gut informierten Metal-Fans älteren Datums noch von der NWOBHM-Band „Satan“ (die sich zwischendurch auch mal Blind Fury nannten, das Album wurde vor kurzem ja wiederveröffentlicht) her kennen. Bei „Sins of Emission“ tobt sich die Geigerin Cath Howell zum ersten Mal so richtig aus und die Band liefert einen tanzbaren Thrashsong. Danach gehen 2 Songs quasi ineinander über, die beiden Killersongs „Land of the Rising slum“ und die geile Ballade „The One Piece Puzzle“ sind einfach nur Skylcad-Klassiker und mit der Grund, warum ich „Prince ...“ noch ab und zu auflege. Die beiden Lieder gehören für mich schon seit Ewigkeiten zusammen, sie werden durch das Outro von „Land of the rising Slum“ miteinander verbunden. Hier stört mich auch nicht der seltsame billige Bontempi-Sound des Keyboards, einfach nur grandios! Fertig.
Hier sind wir an der Hälfte des Albums angelangt und nun fängt es für mich an, doch ein wenig langweilig zu werden. Ich kann nicht sagen woran es genau liegt, aber Songs wie „Gammadion Seed“ oder „The Truth Famine“ sind für mich einfach nicht die wahren Kracher. Meist wechsele ich die CD nach dem Song „A Dog in the Manger“. Sind die beiden Knaller vorher einfach nur zu gut, oder was? Keine Ahnung, steinigt mich, aber gerade die 2te Hälfte von „Prince of the Poverty Line“ schmeckt mir nicht so richtig. Deswegen ist es auch nicht der Klassiker für mich, wie andere Skyclad-Scheiben. Die Hits gehen locker mit Schwung über die Ziellinie, aber der Rest hinkt etwas hinterher. Allerdings gefällt mir das Cover dieses Albums immer noch mehr als gut und ich trage mein Longsleeve mit dem Motiv immer noch sehr gerne.





