Skew Siskin - Same
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
1992
Besetzung
Gesang: Nina C. Alice
Gitarre: Jim Voxx
Bass: Jogy Rautenberg
Schlagzeug: Nik Tery
Gitarre: Jim Voxx
Bass: Jogy Rautenberg
Schlagzeug: Nik Tery
Tracklist
01. If the walls could talk
02. Out of control
03. I wanna know
04. Livin on the redline
05. In another world
06. I gotta go away
07. When the sun goes down
08. Sniffin the dirt
09. Thank you for the time
10. All day & all of the night
11. Cheap trick
12. Shake down an roll
02. Out of control
03. I wanna know
04. Livin on the redline
05. In another world
06. I gotta go away
07. When the sun goes down
08. Sniffin the dirt
09. Thank you for the time
10. All day & all of the night
11. Cheap trick
12. Shake down an roll
Datum: 27.02.2006 - Autor Psychobimbo
Verflucht gute Sleazerockalben mit mehr Drive als ein Ford Mustang und einer Räudigkeit die spanische Strassenköter wie Zuchtpudel aussehen lässt.
Eine absolute Spitzenstellung im Backkatalog stellt das pfundige Debutalbum dar, mit dem man erstaunlicherweise sogar einen Deal in Amerika an Land ziehen konnte. Eine wahre Perle für Sleazeliebhaber und Anhänger des lauten und ungebändigten Rocks.
Das Songwriting erinnert an eine Mischung aus AC/DC, Motörhead und Mötley Crüe mit einem Schuss The Cult.
Das I-Tüpfelchen, welches Skew Siskin zu etwas ganz besonderem werden lässt ist Frontröhre und Femme fatale Nina C. Alice, deren zügelloses Organ einen durch das Album peitscht als Hätte sie dickere Eier als Bon Scott. Bisweilen erinnert ihr Gesang an den wildgewordenen Jason McMasters und einzig und allein bei der Ballade „When the Sun goes down“ lässt sie eine Doro Pesch locker an die Wand singen könnte. Natürlich nur um einen gleich darauf bei dem Stampfer „Sniffin´ the Dirt“ wieder mit der Fresse gegen einen Strassenpfosten rennen zu lassen. Musikgewordene Tiere wie die Single „If the walls could talk“ oder „Livin´ on the red line“ lassen gestandene Dreckspatzen wie die Backyard Babies eher wie kleine Jungs denn als wilde Rocker erscheinen. Mit „Thank you for the time“ hat man eine GoGo Dance Nummer zu bieten die wie die Headbangingvariante von Great Whites „mista bone“ klingt. „cheap trick“ kann nur Nina so entwaffnend intonieren das einem als Kerl der Wunsch nach einem Date mit ihr schon den Angstschweiss auf die Stirn treibt. Das Cover „all day & all of the night“ entfernt sich vom Orginal nur soweit als das es auch als Skew Siskin Nummer durchgehen könnte.
Auch wenn das Album heute etwas rarer und nicht mehr überall zu erstehen ist so lohnt sich die Sucherei auf alle Fälle. Denn erst mit dem Yang Part Skew Siskin fühlt sich der Ying Teil Love/Hate wohl in der Plattensammlung. Und wer auf dem nächsten Bikertreffen mal richtig auf die Kacke hauen möchte packt zwischen die Motörheadscheiben mal eine von unserer Berliner Bande.
Es ist doch eine Schande dass wir hier in Deutschland eine Band haben welch eine dermassendes Brett fährt und keiner merkts. Also nichts wie ab und das Album besorgen.





