Erscheinungsjahr
2005
Label
Silverhead Records
Besetzung
Gesang/Gitarre:Matt Skeletor
Gitarre: Andy Wenk
Bass: Thorben Gust
Schlagzeug: Jan Polter
Tracklist
1.Motör Run
2.Silverstone
3.7 Bullets
4.Gravestone
5.Snake Woman
6.Temple Dog
7.Porno Generation
8.Black Eyed Baby
9.Desperado
10.One Step closer to Hell
Datum: 28.09.2005 - Autor Jörg
Bei dem Namen Skeletor denkt jeder doch sofort an den Bösewicht aus Master of the Univerese. Allerdings gibt es bei dieser Rock´n Roll-Band aus deutschen Landen keine Fantasy-Abenteuer zu bestehen, doch böse rocken tun sie trotzdem. Coole Scheibe ist das was uns Jan Polter (ein geiles Pseudonym für einen Drummer), Andy Wenk, Matt Skeletor und Torben Gust uns hier um die werten Ohren pfeffern. Eine rüden Mix aus Motörhead, Clash, Hellacopters, Turbonegro und Hanoi Rocks würde ich die Musik der coolen Band umschreiben. Geht es bei den ersten 2 Songs knallhart und wüst geradeaus zur Sache, so ziehen uns Skeletor mit „7 Silver Bullets“ einen unheimlichen Rock-Hit mit düsterer Atmosphäre und schleppenden Riffs aus dem Cowboy-Hut. Das Stück ist so was von genial, das ich mich automatisch beim hören in die heiße Wüste von Mexiko versetzt fühle und ich mich förmlich an den Kakteen stechen kann. Mit „Graveside“ nehmen die Skeletoren wieder ein zähflüssiges Riff auf und uns rocken uns den Wüstenstaub aus den Ohren. Geil wie sich auch hier eine düstere Stimmung aufbaut und man sich sofort in eine zwiespältige Spelunke irgendwo im Nirgendwo versetzt fühlt. Kennt ihr den Film Twin Peaks? Also nicht die Serie, in einer Schlüssel-Szene befindet sich auch eine coole Band in einer schmierigen Kneipe und zockt dort die ganze Nacht, genau diese Szenen habe ich bei „Graveside“ im Kopf. Ist schon herrlich was diese Band für eine Rock´n Roll Hurricane entfacht. Einen weiteren Big-Hit haben die Vier mit dem Song „Porno Generation“ in der Satteltasche, eine Hymne wie sie im Buche steht. Krachig, Geradeaus, eben einfach nur Rock´n Roll pure.
Eine echte coole und wahnwitzig gut gelungene Coverversion können Skeletor auch noch auf ihrer Habenseite gut buchen, wer dem Alice Cooper-Oldie „Desperado“ mit soviel Power wieder neues Leben einhaucht, der gehört in meinen Augen zu den Guten.
Aber ich glaube Skeletor wollen böse sein und rocken zähnefletschend durch ihr Album.
Dass es sich bei „Tequila Gods“ um ein Debüt handelt, hoffe ich noch auf weitere große Scheiben von dieser Band. Ein 2tes Album soll ja bereits in den Startlöchern stehen, würde auch Zeit ist ja schon gut 5 Jahre her. So lange wird mit „Tequilla Gods“ durch die Nacht gerockt.
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