Sister Sin - Switchblade Serenade
9.0 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
metal heaven
Besetzung
Gesang: Liv
Gitarre: Jimmy
Bass: Chris
Schlagzeug: Dave
Gitarre: Jimmy
Bass: Chris
Schlagzeug: Dave
Tracklist
1. Beat The Streets
2. Death Will Greet Us
3. One Out Of Ten
4. Breaking New Ground
5. On Parole
6. Make My Day
7. Hostile Violent
8. Switchblade Serenade
9. Love/ Hate
10. All Systhems Go!
11. Eye To Eye
2. Death Will Greet Us
3. One Out Of Ten
4. Breaking New Ground
5. On Parole
6. Make My Day
7. Hostile Violent
8. Switchblade Serenade
9. Love/ Hate
10. All Systhems Go!
11. Eye To Eye
Datum: 25.09.2008 - Autor Frank
Schon mit der Veröffentlichung ihrer Debüt EP haben sich die Schweden einen Namen gemacht. Jetzt folgt der erste Longplayer. Wenn man sich „Switchblade Serenade“ anhört, ist das kaum zu glauben. Das Album klingt als ob „alte Hasen“ noch richtig Bock auf ihre Musik haben! Die aktuelle Mötley Crüe zum Vergleich heranzuziehen, wäre wahrscheinlich eine Nummer zu hoch, aber der „professionelle Spaß“ der bei „Saints of Los Angeles“ durchschimmert, tritt auch bei Sister Sin zum Vorschein!
Der Opener „Beat The Street“ zeigt meiner Ansicht nach deutlich, dass Sister Sin nicht auf das Sleaze Star Pferd setzt. Der Vierer will seinen eigenen Weg gehen wollen! Dieser Weg wird mit „Street Metal“ überschrieben und kombiniert die Highlights der 80’er Heavy Metal Szene. Man vermische die Sound der frühen Accept und Mötley Crüe, packe eine Priese der motörheadschen Rotzigkeit dazu und runde es mit Blacky Lawless’ Cowboyboots, an denen noch der Straßenstaub klebt, ab. Zurück zu „Beat The Street“ nach einem kurzen Vorspiel nimmt der Song Fahrt auf knallt einem direkt vor die Birne! Das ganze Kombiniert mit einem klasse Refrain! Ein Song der absolut in die Eliteklasse dieser Richtung gehört.
Bei „Death will Greet us“ bewegt man sich eher im Midtempo Bereich. Der Anfang erinnert mich etwas an „London Letherboys“ nimmt dann aber den Abzweig in die melodischere Richtung. „One Out Of Ten“ gibt wieder mächtig Gas und kommt mit einem erstklassigen Refrain daher! Ein echter Mitgröhler, bei dem ich mich jetzt schon auf die Liveumsetzung freue. „Breaking New Ground“ ist dann eher ein kleiner Filler, der jedoch nicht stört. Dafür folgt mit „On Parole“ wieder ein absoluter Top Hit. „Make My Day“ kann danach nur abfallen, aber danch steigert sich die CD wieder „Hostile Violent“, der Übersong „Switchblade Serenade“ und „Love/ Hate“ lassen keinen Kopf ruhig auf den Schultern ruhen. Mit „All Systems go“ wird es wieder etwas ruhiger und zum Abschluss geben die Vier noch mal richtig Gas. Ein absolut hochwertiges Debüt, das sich wohltuend von der Masse der Veröffentlichungen abhebt. Geil, geil, geil… inklusive eines kleinen Debütbonus gibt das 9 Punkte!





