Sinwell - True Sense
7.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2008
Label
Point Music
Besetzung
Gesang: Joschi Hensel
Gitarre: Benno Baum
Bass: Dierk von Tesmar
Schlagzeug: Tommy Resch
Gitarre: Benno Baum
Bass: Dierk von Tesmar
Schlagzeug: Tommy Resch
Tracklist
1. Nowhere Man
2. Old Love
3. True Sense
4. Say What
5. Change my World
6. Shot in the Middle
7. Time of Revival
8. Sleepwalker
9. Where your heart belongs
10. Pretender
11. See the light
12. Dead End
2. Old Love
3. True Sense
4. Say What
5. Change my World
6. Shot in the Middle
7. Time of Revival
8. Sleepwalker
9. Where your heart belongs
10. Pretender
11. See the light
12. Dead End
Datum: 05.01.2008 - Autor Jörg
Oft habe ich mir schon mal gewünscht, dass sich neue Hardrockbands mal etwas trauen und auch die schon hundertfach ausgelatschten Wege verlassen und ein wenig Neues wagen. Ist es dann soweit tue ich mich verdammt schwer, das Gehörte in Worte zu fassen. Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen, ich finde „True Sense“ das Debüt der Süddeutschen Sinwell richtig gelungen und auch etwas gewagt. Sicher lösen Sinwell keine neue Revolution im Hardrock aus, aber in eine der gängigen Schubladen lassen sie sich bei Leibe nicht packen. Sicher es gibt Verweise auf die Großen Ikonen der 80ger und der 70ger, aber so toll neu verpackt und von der Grundstimmung sehr düster und melancholisch, das ich die CD schon seit Wochen hoch und runter höre. Sinwell machen es uns auch nicht leicht und verzichten von sich aus auf Vergleiche und Ähnlichkeiten, was die Band um den ehemaligen King Size-Sänger Joschi Hensel umso sympathischer macht. Zusammen mit Benno Baum (Ex-Kidding Crew) an der Gitarre, Dierk von Tesmar am Bass und Ex-Talon/Sinner Trommler Tommy Resch wurde in Eigenregie diese tolle CD eingespielt. Die Band hat lediglich einen Vertrieb bei Point Music, so konnte sich Sinwell alle Zeit der Welt nehmen um die Scheibe einzuspielen. Die Schlaumeier werden jetzt sicher abwinken und meinen das Sinwell wie eine Sinner/Talon oder wasweissich-Kopie klingen, dem ist nicht so. Nichts mit „Germany Rocks“ oder typischen 08/15-Mitklatsch-Refrain. Soll aber nicht bedeuten das Sinwell keine Ohrwürmer verzapfen, mit „True Sense“, „Shot in the Middle“ oder „Say What“(geiler Groover) bekommt man erstklassiges und Hookliniges Futter. Dabei schwingt immer diese melancholische Stimmung mit, welche ich schon vorher erwähnt hatte. Wenn man denn unbedingt eine Vergleichsband herbeiziehen muss, dann stellt euch eine Session von Harem Scarem und Creed bzw. Nickelback vor.
Modern Interessierte, so wie auch Althardrocker sollten mal einfach in das Album reinhören. Es lohnt sich und wer ein wenig offen für Neues ist, der hat hier echt ein Highlight für seine Sammlung. Besonders mag ich noch den Song „Change my World“ hervorheben, der so oder so eines der Highlights auf der CD ist, doch der tolle Kinderchor am Ende des Liedes macht doch eine ganze Menge her.





